NEWS

16 August, Sonntag

Wittmann gewinnt fesselnden Eifel-Krimi und feiert 20. DTM-Sieg

Nervenstark und taktisch clever: Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) machte am Sonntag auf dem Nürburgring seinen 20. DTM-Erfolg perfekt. Der 36-Jährige überzeugte mit frühen und schnellen Boxenstopps sowie sauberen Überholmanövern. Im letzten Drittel eines wilden Rennens übernahm der BMW-Pilot die Führung und sicherte sich seinen ersten DTM-Erfolg seit zwei Jahren. „Der 20. Sieg...
Wittmann gewinnt fesselnden Eifel-Krimi und feiert 20. DTM-Sieg

16.08.2026

Nervenstark und taktisch clever: Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) machte am Sonntag auf dem Nürburgring seinen 20. DTM-Erfolg perfekt. Der 36-Jährige überzeugte mit frühen und schnellen Boxenstopps sowie sauberen Überholmanövern. Im letzten Drittel eines wilden Rennens übernahm der BMW-Pilot die Führung und sicherte sich seinen ersten DTM-Erfolg seit zwei Jahren. „Der 20. Sieg bedeutet mir enorm viel! In all meinen Jahren in der DTM habe ich viele Höhen und Tiefen erlebt. Es fühlt sich großartig an, aus eigener Kraft ganz vorne mitzufahren. Das Rennen verlief zeitweise chaotisch, aber ich habe einen kühlen Kopf bewahrt, auch wenn es hinten raus richtig eng wurde“, erklärte Wittmann. Tom Kalender (Hamm/Mercedes-AMG Team Landgraf) zeigte eine sensationelle Leistung: Der Youngster machte neun Plätze gut und feierte als Zweiter den ersten Podiumsplatz in seiner DTM-Karriere. Mit Rang drei verpasste Thomas Preining (A/Manthey) ganz knapp den Sprung an die Tabellenspitze und liegt nur noch einen Punkt hinter dem Führenden Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol). Der 40-Jährige schied nach einer Kollision in der ersten Runde aus und blieb damit erstmals seit 18 DTM-Rennen ohne Punkt. 81.000 Besucher erlebten ein heißes Rennwochenende auf dem Nürburgring – mit vielen Überholmanövern und harten Duellen. Keyfacts, Saisonrennen 12 von 16•    Pole-Position: Jules Gounon (Mercedes-AMG Team Mann-Filter, Mercedes-AMG GT3 Evo #48), 1:25,062 Minuten•    Sieger: Marco Wittmann (Schubert Motorsport, BMW M4 GT3 R #11)•    Schnellste Runde: Finn Wiebelhaus (HRT Ford Racing, Ford Mustang GT3 #64), 1:25,988 Minuten Kurz nach dem Start zum zwölften DTM-Meisterschaftslauf kam es auf dem Nürburgring in der ersten Kurve zu einer Kollision – das Safety-Car musste ausrücken. Spitzenreiter Engel musste seinen Mercedes-AMG GT3 ebenso abstellen wie der Markenkollege Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), der damit in der Tabelle auf Rang vier zurückfiel. Auch für Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport) war das Rennen beendet. Nach dem Re-Start führte Pole-Setter Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) vor Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) und Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing). Wittmann hatte sich um eine Position auf Rang vier verbessert und übernahm nach einem frühen Boxenstopp Platz zwei hinter Gounon. Dörr schied mit einem falsch montierten Hinterreifen aus, Cairoli fiel nach einem schwachen Pflichtstopp weit zurück. Davon profitierte auch Preining, der auf Platz drei vorrückte. Kurz darauf übernahm Wittmann im BMW M4 GT3 Evo die Führung, da Gounon wegen zu hoher Geschwindigkeit in der Boxengasse eine Penalty-Lap absolvieren musste und viele Plätze verlor. Nach dem zweiten Reifenwechsel verteidigten Wittmann und Preining ihre Positionen. Kalender setzte dagegen auf einen späten Stopp und kam mit frischen Pirelli-Slicks als Fünfter zurück auf die Strecke. Mit gekonnten Überholmanövern kämpfte sich der 18-Jährige auf Rang drei vor. Schließlich attackierte der Mercedes-AMG-Pilot Preining und zog eine Runde vor Schluss am Österreicher vorbei. Kalender schloss sogar noch zu dem führenden Wittmann auf – doch der überquerte nach 39 turbulenten Runden als Erster die Ziellinie.  Hinter Wittmann, Kalender und Preining folgten Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing) und Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT) im Lamborghini Temerario GT3 auf den Rängen vier und fünf. Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) belegte in einem weiteren Lamborghini Platz sechs. Aston-Martin-Werksfahrer Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) schob sich als Siebter auf Rang drei in der Gesamtwertung vor. Timo Glock (Kreuzlingen) positionierte den zweiten McLaren 720S GT3 Evo von Dörr Motorsport auf Platz acht. Marco Mapelli (I/Red Bull Team Abt) folgte als Neunter vor Porsche-Pilot Bastian Buus (DK/Land-Motorsport). Tom Kalender: „Als ich nach der Siegerehrung zu meinem Team gelaufen bin, habe ich so viele glückliche Gesichter gesehen wie noch nie. In nur vier Jahren habe ich es vom Kartsport bis aufs Podium in der DTM geschafft. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich. Nach meinem Ausfall am Samstag hatte ich noch einen frischen Satz Reifen in der Hinterhand. Das hat mir im Duell mit Thomas Preining natürlich geholfen.“ Thomas Preining: „Ein super Heimrennen fürs Team! Beim Start hatte ich riesiges Glück, dass ich der Kollision der Fahrzeuge neben mir gerade noch ausweichen konnte. Ich hätte den zweiten Platz gern ins Ziel gebracht und habe alles gegeben, aber Tom Kalender war einfach nicht zu halten. In der Meisterschaft sind wir jetzt voll im Titelkampf angekommen und das haben wir uns hart erarbeitet.“ Ergebnis, 12. Meisterschaftslauf1. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport)2. Tom Kalender (D/Mercedes-AMG Team Landgraf), +0,517 Sekunden3. Thomas Preining (A/Manthey), +0,918 Sekunden4. Arjun Maini (IND/HRT Ford Performance), +2,571 Sekunden5. Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT), +3,112 Sekunden Das komplette Ergebnis gibt es auf hier.

Ferrari furioso am Nürburgring: Cairoli feiert dritten DTM-Sieg

15.08.2026

Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) hat am Samstag den elften DTM-Meisterschaftslauf auf dem Nürburgring souverän gewonnen. Der Ferrari-Pilot kontrollierte bei hochsommerlichen Temperaturen als Pole-Setter das Feld und wurde nach 39 Runden mit einem Vorsprung von knapp zehn Sekunden als Erster abgewunken. „Dieser Sieg fühlt sich nach zuletzt eher enttäuschenden Wochenenden überragend an. Unser Team hat in der vergangenen Woche einen mega Job gemacht und alles dafür getan, dass wir wieder in die Erfolgsspur kommen. Das hat sich voll ausgezahlt. Erst die Pole-Position, dann der Sieg und die schnellste Rennrunde – das Fahrzeug war einfach eine Rakete“, freute sich Cairoli, der als DTM-Debütant bereits drei Erfolge auf dem Konto hat. Porsche-Pilot Thomas Preining (A) wurde auf dem Heimkurs seines Teams Manthey Zweiter. Der dritte Platz ging an Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo. Keyfacts, Saisonrennen 11 von 16•    Pole-Position: Matteo Cairoli (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3 Evo #14), 1:25,345 Minuten•    Sieger: Matteo Cairoli (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3 Evo #14)•    Schnellste Runde: Matteo Cairoli (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3 Evo #14), 1:26,031 Minuten Pole-Setter Cairoli behauptete nach einem perfekten Start die Führung vor Preining. Dahinter übernahm Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) Rang drei vor Wittmann und Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), der zwei Positionen verlor. Während es im Feld zu teilweise harten Duellen kam, blieben die Abstände der ersten Fünf konstant. Der 30-jährige Cairoli hatte bis zum Pflicht-Boxenstopp einen Vorsprung von über drei Sekunden herausgefahren und ging nach einem schnellen Reifenwechsel wieder als Erster auf die Strecke. Preining hatte eine Runde zuvor neue Pirelli-Slicks aufziehen lassen und verkürzte mit seinem Porsche 911 GT3 R den Rückstand auf den Italiener, kam aber nicht in Schlagdistanz. Wittmann konnte nach einem frühen Boxenstopp an Dörr vorbeiziehen, Auer blieb Fünfter. Während Cairoli in der Folge seinen Vorsprung immer weiter ausbaute, schloss Dörr zu Wittmann auf, konnte den erfahrenen Fürther jedoch nicht gefährden. Der Ferrari-Pilot machte schließlich mit großem Abstand seinen dritten Erfolg perfekt und hat damit so viele Saisonsiege auf dem Konto wie kein anderer DTM-Fahrer. Durch Rang zwei rückte Preining auch in der Gesamtwertung auf die zweite Position vor. Wittmann und Dörr folgten auf den Plätzen drei und vier. Auer belegte Rang fünf und blieb damit Tabellendritter. Spitzenreiter Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) hielt sich taktisch klug aus harten Zweikämpfen heraus und behauptete mit Platz sechs die Führung in der Fahrerwertung. Bester Lamborghini-Fahrer war Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) als Siebter. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) wurde auf Position acht gewertet. Ricardo Feller (CH) beendete den elften Saisonlauf im zweiten Porsche 911 GT3 R von Manthey auf Rang neun. Bastian Buus (DK) komplettierte im Neunelfer von Land-Motorsport die Top Ten. Thomas Preining: „Ein super Rennen von uns! Wichtig war, dass ich beim Start meinen zweiten Platz verteidigen konnte. Matteo Cairoli war einfach zu schnell, um ihn ernsthaft unter Druck zu setzen. Die 20 Punkte sind wichtig für die Meisterschaft, genauso müssen wir am Sonntag weitermachen. Ich fahre schon so viele Jahre für Manthey, dass sich das Nürburgring-Wochenende für mich als Österreicher schon wie ein Heimspiel anfühlt.“ Marco Wittmann: „Der Nürburgring ist eine Strecke, die mir einfach gut liegt. Seit der ersten Trainingssession am Freitag sind wir vorne dabei und mussten übers Wochenende keine großen Setup-Anpassungen vornehmen. Das gibt dir als Fahrer das nötige Selbstvertrauen, was du in einem DTM-Rennen brauchst. In den letzten Runden musste ich viel in den Rückspiegel gucken, umso glücklicher bin ich über das Ergebnis.“ Ergebnis, 11. Meisterschaftslauf1. Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing)2. Thomas Preining (A/Manthey), +9,973 Sekunden3. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +13,756 Sekunden4. Ben Dörr (D/Dörr Motorsport), +14,569 Sekunden5. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +15,373 Sekunden Das komplette Ergebnis gibt es hier. 

Vor 50 Jahren: Der Unfall von Niki Lauda

01.08.2026

Ein Jahr vor seinem 100. Geburtstag ist der Nürburgring eine vielfältige Eventlocation, an der neben spannendem Motorsport eine Vielzahl weiterer Veranstaltungen stattfindet. Die Ursprünge der Entwicklung zum Nürburgring von heute, bestehend aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife, liegen über 50 Jahre zurück. Im Zentrum der Geschehnisse in den 1970er Jahren steht ein Mann, dessen Unfall auf der Nordschleife sich in diesem Jahr zum 50. Mal jährt: Niki Lauda. Während der sogenannten „Goldenen Zeit des Motorsports“ in den 1950er und 1960er Jahren waren Autorennen um ein Vielfaches gefährlicher als heute. Nach einer Reihe von tragischen Unfällen auf den Rennstrecken dieser Welt entwickelten die Fahrer ein neues Bewusstsein für ihre Gesundheit. Daraus entfachte Ende der 1960er eine Diskussion um Sicherheit im Motorsport, welche vor allem den 22,835 Kilometer langen Nürburgring betraf. Zu unsicher, zu gefährlich, in vielerlei Hinsicht nicht mehr zeitgemäß – so das Urteil vieler Rennfahrer. Der Boykott der Eifelrennbahn seitens der Formel 1 im Jahr 1970 führte zu umfangreichen Sicherheitsumbauten, gestaffelt über mehrere Jahre, während derer sich das Bild des Nürburgrings grundlegend wandelte. Die Formel 1 sah die Umbauten im Jahr darauf als ausreichend an kehrte wieder in die Eifel zurück, vorläufig für zwei mal drei Jahre. Auch wenn es trotz der Sicherheitsmaßnahmen immer wieder zu teils schweren Unfällen kam, reiste die Königsklasse auch im Sommer 1976 wieder an den Nürburgring – durch den auslaufenden Vertrag zum vorerst letzten Lauf auf der Eifelrennbahn. Trotz der umfangreichen Verbesserungen wurden im Vorfeld dieser Veranstaltung jedoch wiederum Stimmen laut, vor allem die von Niki Lauda, dass die Kombination aus Nordschleife und Formel 1 schlichtweg zu gefährlich sei und von einem Start abgesehen werden sollte. Bekanntermaßen fand der Große Preis des Jahres 1976 trotzdem wie vorgesehen statt. In der zweiten Runde dieses Rennens verlor jedoch ausgerechnet der Österreicher, der am Rennwochenende von vielen Fans für seine Aussagen gegen den Nürburgring angefeindet wurde, in der Linkskurve am Abschnitt Bergwerk die Kontrolle über seinen Ferrari 312T2. Der Wagen durchbrach die Fangzäune, schlug in die Böschung ein und wurde brennend auf die Strecke zurückgeschleudert. Weitere Fahrzeuge konnten nicht mehr ausweichen, Lauda saß bewusstlos im brennenden Ferrari und überlebte nur durch die erfolgreichen Rettungsversuche einiger Fahrerkollegen. Hierdurch wurde auch den Befürtwortern des Nürburgrings klar, dass es neue Lösungsansätze brauchte. Auch wenn das Rennen später neu gestartet wurde, markiert der 01. August 1976 einen Wendepunkt in der langen Geschichte des Nürburgring. Dass die Formel 1 zurückkehren würde, erschien nach dem Rennen unter dem Eindruck des Geschehenen als ausgeschlossen. Lauda, der sich zwar gegen einen Großen Preis mit Formel-1-Wagen auf dem Nürburgring ausgesprochen hatte, die Strecke an sich aber nicht ablehnte, kämpfte sich in den folgenden Wochen trotz schwerster Verletzungen in den Rennwagen zurück und verpasste die Weltmeisterschaft des Jahres 1976 nur knapp. In der Betrachtung der Ereignisse des Sommers 1976 wird oft behauptet, dass Laudas Unfall der hauptsächliche und alleinige Grund für das Aus der Nordschleife als Austragungsort des Großen Preises von Deutschland war. Vorwürfe von vielen Seiten kamen auf, dass Lauda der „Totengräber der Formel 1 auf der Nordschleife“ sei. Die finale Entscheidung hierzu wurde allerdings nicht direkt nach dem Rennen im August 1976 getroffen. Erst im März 1977 wurde, nachdem viele Faktoren betrachtet wurden, im Rahmen einer Streckenbegehung von den Fahrervertretern der Formel 1 entschieden, dass auf der Nordschleife keine Rennen der Königsklasse mehr stattfinden würden. Den Wegfall der Formel 1 am Nürburgring Mitte der 1970er Jahre der Person Lauda anzulasten, wäre folglich ebenso falsch wie zu behaupten, er habe mit seiner Haltung dem Nürburgring langfristig geschadet. Vielmehr lässt sich sagen, dass durch das Fernbleiben der wichtigsten Sportveranstaltung des Landes sowie durch die mahnenden Worte des Österreichers ein Denkprozess Fahrt aufnahm, an dessen Ende die Entscheidung stand, die Grand-Prix-Strecke zu bauen. Dieser neue, deutlich kürzere und allem voran auf Sicherheit ausgelegte Kurs sollte die Zukunft des Nürburgrings und damit auch die Zukunft einer ganzen Region sichern. Im November 1981 begannen die Bauarbeiten, im Mai 1984 wurde die neue Strecke eröffnet. Der damals noch deutlich weniger bekannte Ayrton Senna gewann das Eröffnungsrennen, an dem neben einigen Formel-1-Weltmeistern auch Lauda selbst, voll des Lobes für den neuen Kurs, teilnahm. Die Grand-Prix-Strecke stellt seit Mitte der 1980er Jahre einen wichtigen Faktor für die Zukunft des Nürburgrings dar. Bei der Entwicklung der Sicherheit auf der neuen Strecke hatte ein Mann mitgewirkt, von dem es viele wohl nicht erwartet hätten: Niki Lauda. Nachdem er Mitte der 1970er durch seine Stimme auf Missstände an der Nordschleife aufmerksam machte, nutzte er nun seine Erfahrung, um den Nürburgring weiterzuentwickeln. Auch wenn ihn diese Strecke für sein Leben gezeichnet hatte, hat Lauda, verstorben im Jahr 2019, in vielerlei Hinsicht zur Zukunftssicherung des Nürburgrings beigetragen. Das Erbe seiner Person hinsichtlich des Nürburgrings ist der Wandel, den er angestoßen hat – und dieser Wandel hat dazu beigetragen, den Nürburgring zu dem zu machen, was er heute ist: Der Welt schönste Rennstrecke, die auch im 99. Jahr ihres Bestehens unzählige Fans aus aller Welt in die Eifel zieht.

NLS7: KW 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen läutet die heiße Phase ein

30.07.2026

Am kommenden Samstag (1. August) steht mit dem traditionellen KW 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen das Saisonhighlight der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie auf dem Programm. Mit 50 Prozent mehr Fahrzeit als bei den regulären 4-Stunden-Läufen bietet das sechsstündige Spektakel auf der legendären Nordschleife extra viel Action, Taktik und Dramatik. Bei guten Wetteraussichten verspricht der Blick in die Teilnehmerliste ein hochspannendes und abwechslungsreiches Feld: Von brandneuen GT3-Projekten über emotionale Comebacks bis hin zu einzigartigen Geschichten aus dem Breitensport ist alles vertreten. Tickets sind ab 25 Euro hier erhältlich, Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre haben freien Eintritt. Wer das Geschehen nicht hautnah vor Ort verfolgen kann, ist ab 08:15 Uhr (Rennstart um 12 Uhr) im kostenlosen Livestream bestens aufgehoben. Ein rollendes Kunstwerk im Zeichen der Familie: Hommage an das Porsche MuseumBeim 6h-Rennen erwartet die Fans ein historisches Highlight auf der Nordschleife: Ein exklusiv gestalteter Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport schlägt als rollendes Kunstwerk die Brücke zwischen Geschichte, Architektur und modernem Kundensport. Das Besondere liegt hierbei im gelebten Familiengedanken der Marke: Einmalig arbeiten das Team von Porsche Heritage und Museum, die Motorsportexperten aus Weissach und das Team 75 Motorsport Hand in Hand für einen gemeinsamen Renneinsatz. Es ist eine Verneigung vor der erfolgreichen GT4-Kundensporthistorie und zugleich der Abschied des allerletzten in Zuffenhausen gebauten Mittelmotor-Rennwagens dieser Baureihe, dessen Design die futuristische Formensprache des Porsche Museums aufgreift. Gesteuert wird das spektakuläre Jubiläumsfahrzeug von zwei echten Nordschleifen-Ikonen und Porsche-Markenbotschaftern: Timo Bernhard und Jörg Bergmeister. Die beiden langjährigen Weggefährten bringen geballte Eifel-Erfahrung mit – Bernhard feierte bereits 10 Gesamtsiege in der NLS, Bergmeister trug sich zweimal in die Siegerliste ein. Nun teilen sich die beiden Nordschleifen-Rekordhalter erstmals das Cockpit eines GT4-Rennwagens und brennen auf den Einsatz – schließlich zählt der Eifelkurs für beide zu den Lieblingsstrecken. Der Rücktritt vom Rücktritt: Herzblut und Drehzahl-Sound im Civic Type REinen maximalen Kontrast zum werksunterstützten Jubiläumsprojekt bildet der Einsatz von Mark Giesbrecht, Frank Kuhlmann und Michael Flehmer, die die unvergleichliche Vielfalt und den Breitensport-Charakter der NLS perfekt repräsentieren. Das Trio besteht aus echten Nordschleifen-Routiniers: Flehmer führt die Riege mit beeindruckenden 42 Klassensiegen an und krönte seine Karriere 2014 mit dem NLS-Gesamttitel an der Seite von Rolf Derscheid. Giesbrecht und Kuhlmann machen das erfahrene Gespann komplett – beide feierten in der Serie bereits jeweils 26 Klassensiege. Dass ihr altbewährter Honda Civic Type R überhaupt beim 6h-Rennen in der Eifel rollt, ist eine emotionale Wende im Saisonplan – und womöglich erst der Anfang für das verbleibende Rennjahr, wie Giesbrecht erklärt: „Bei uns ist es im Grunde der Rücktritt vom Rücktritt. Ursprünglich wollten wir dieses Jahr in der DHLM starten, mussten das aber aus Termingründen verschieben. Nach einer halben Saison Untätigkeit hat es uns schlicht keine Ruhe mehr gelassen. Kurzentschlossen fahren wir nun das 6h-Rennen – und wenn alles gut läuft, hängen wir definitiv noch ein bis zwei weitere Läufe in dieser Saison dran. Alle im Team waren sofort Feuer und Flamme – und wir freuen uns riesig, den Fans an der Nordschleife wieder ein echtes Zweiliter-Gruppe-H-Auto zu präsentieren.“ Langersehntes Renn-Comeback: Ralf Aron greift nach Verletzungspause wieder anEin starkes und emotionales Statement erwartet die Fans in der GT3-Klasse: Rund fünf Monate nach seinem schweren Unfall bei den Bathurst 12 Hour kehrt Mercedes-AMG Performance-Fahrer Ralf Aron wieder auf die Rennstrecke zurück. Der 28-jährige Estländer, der sich im Februar zwei Wirbelbrüche zuzog, feiert beim siebten NLS-Lauf im Mercedes-AMG GT3 des Mercedes-AMG Teams RAVENOL sein Comeback. Dass die Zeit dafür reif ist, betonte Aron nach intensivsten Reha-Monaten spürbar erleichtert: „Die Motorsport-Community hat mir in dieser Zeit unglaublich viel Kraft gegeben. Nach Reha und intensivem Training fühlte sich bei den Tests im Mai vom ersten Moment an wieder alles genau richtig an. Umso mehr freue ich mich, dass jetzt mein erster Renneinsatz bevorsteht.“ Im Cockpit teilt er sich das Fahrzeug mit dem frischgebackenen 24h-Nürburgring-Sieger Luca Stolz, der pünktlich am Rennwochenende seinen 31. Geburtstag feiert. Königsklasse wächst weiter: Neue GT3-Projekte mit langfristigen AmbitionenApropos GT3: Die Top-Kategorie der NLS verzeichnet zum Saisonhöhepunkt weiteren hochkarätigen Zuwachs. Neben den etablierten Größen treten gleich mehrere Teams mit frischen Projekten an – viele davon mit langfristiger Perspektive. Ein spannendes Debüt feiert ERA Motorsport, ein Team aus den USA, das unter anderem in der IMSA aktiv ist: Das Team bringt erstmals ein Mercedes-AMG Kundensportfahrzeug (GT3 EVO) auf die Nordschleife und schickt mit Kyle Tilley, Adam Christodoulou und Jake Hill ein starkes Trio in der SP9 Pro-Am ins Rennen. Ebenfalls ein echter Blickfang in der SP9 Am ist die Rückkehr von Dörr Motorsport: Das Team setzt auf den spektakulären McLaren 720S GT3, pilotiert von den Brüdern Ben und Phil Dörr sowie Nordschleifen-Legende Volker Strycek. Einen Meilenstein setzt zudem der amtierende NLS-Gesamtsieger FK Performance Motorsport: Nach dem Titelgewinn im Vorjahr feiert die Mannschaft aus Bremen ihr GT3-Debüt auf der Nordschleife. Den BMW M4 GT3 Evo steuert ein hochkarätiges Quartett um BMW-Werksfahrer Dan Harper, Leyton Fourie, Maxime Oosten und Pavel Lefterov. Den langfristigen Sprung in die SP9 Am wagt unterdessen Joos Sportwagentechnik. Das Team setzt einen Porsche 911 GT3 R für Teameigner Michael Joos, Nordschleifen-Routinier Fidel Leib und Marco Lamsouguer ein. Und die Ambitionen reichen weit über das 6h-Rennen hinaus, wie Michael Joos betont: „Seit unserem Test im vergangenen Jahr haben wir an einem eigenen GT3-Programm auf der Nordschleife gearbeitet. Wir bestreiten nun die restlichen vier NLS-Saisonrennen mit dem 911 GT3 R. Unser Ziel ist es, so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln, um einen soliden Grundstein für ein langfristiges Engagement in der Serie zu legen.“ Für optischen und sportlichen Glanz sorgt schließlich das Team up2race, das mit seinem goldfarbenen Porsche 911 GT3 R – liebevoll „Goldy“ genannt – sein NLS-Debüt gibt. In der SP9 Pro-Am teilt sich DTM-Star und Ex-SimRacer Tim Heinemann das Cockpit mit dem ehemaligen Fußballprofi Oleksii Kikireshko, den Heinemann zugleich als Coach betreut. Internationaler Glanz und Permit-A-Jagd bei Four MotorsAuch das nachhaltige Team Four Motors sorgt beim 6h-Rennen für ein echtes Highlight in der Teilnehmerliste: Im Bioconcept-Car #420 (Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport) teilt sich ein internationales Trio das Cockpit, das Motorsport-Know-how auf Weltklasse-Niveau vereint. Mit dem australischen WEC-Pilot und Le-Mans-Klassensieger Yasser Shahin, dem amtierenden Porsche Junior Marcus Amand aus Frankreich sowie dem Italiener Enzo Trulli – Sohn des ehemaligen Formel-1-Pioniers Jarno Trulli – treffen drei außergewöhnliche Karrieren aufeinander. Für alle drei Piloten ist der siebte NLS-Lauf zudem eine wichtige Reifeprüfung: Sie absolvieren auf dem Bioconcept-Renner ihre DMSB Permit Nordschleife A, um sich die höchste Freigabe für künftige Einsätze in den Top-Klassen der Grünen Hölle zu sichern. Tickets für das Rennwochenende kosten 25 Euro (Kinder bis einschließlich 14 Jahre sind kostenfrei) und sind hier sowie an den Tageskassen erhältlich. Das Ticket beinhaltet den Zugang zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, zu den Zuschauerbereichen Brünnchen und Pflanzgarten sowie zum Fahrerlager, der Boxengasse und der Startaufstellung.Das Zeittraining findet am Samstagmorgen von 08:30 bis 10:00 Uhr statt. Anschließend haben Fans beim Pitwalk ab 10:20 Uhr in der Boxengasse sowie beim anschließenden Gridwalk ab 11:10 Uhr in der Startaufstellung die Gelegenheit, die Fahrzeuge und Piloten aus nächster Nähe zu erleben. Das sechsstündige Rennen wird um 12:00 Uhr gestartet. Wer das Spektakel nicht vor Ort verfolgen kann, schaltet ab 08:15 Uhr den offiziellen Livestream ein oder verfolgt das Geschehen über „Radio Nürburgring“ auf rpr1.de sowie in der RPR1-App.

Unsere Nürburgring-Highlights im August

28.07.2026

Motorsport-Monat August: In den kommenden Wochen jagt am Nürburgring eine hochkarätige Rennsportveranstaltung die nächste. Die Höhepunkte bilden dabei die Rennen der DTM (14. – 16. August) und der Oldtimer-Grand-Prix (07. – 09. August). Aber auch der Besuch der GT World Challenge (28. – 30. August) sowie das 6-Stunden-Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie (01. August) sind definitiv eine Reise in die Eifel wert.  Das sind die Nürburgring-Highlights im August: Zwei Stunden obendrauf in der Grünen Hölle: 6-Stunden-Rennen der NLS | 01. August 2026Eine Extra-Portion Racing auf der Nordschleife: Das traditionsreiche 6-Stunden-Rennen der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie steht an. Doch der siebte NLS-Lauf des Jahres bietet weit mehr als zwei zusätzliche Stunden Renndauer. Fans dürfen sich auf einen langen Renntag im August mit einem gut gefüllten Starterfeld freuen. Auch nach dem 24h-Rennen freuten sich die Organisatoren zuletzt über hohe Starterzahlen, sodass mit weit über 100 Rennwagen gerechnet werden darf. Darunter sind pfeilschnelle GT-Wagen, zahlreiche seriennahe Tourenwagen sowie immer mehr Fahrzeuge, die auf alternative Treibstoffe setzen. Für 25 Euro (Kinder bis 14 frei) erhalten Fans Zugang zu den Tribünen, dem Fahrerlager und sogar zum Pitwalk sowie zur Startaufstellung vor dem Rennen. Wer einmal ein Langstreckenrennen als exklusives Erlebnis zelebrieren möchte, greift zum VIP-Ticket für 295 Euro inklusive einer geführten Bustour über die Nordschleife, VIP-Shuttle an die Strecke, leckerem Essen und Getränken. Zudem gibt es das „RACE & LUNCH“-Ticket, welches für 210 Euro erhältlich ist. Traumautos vergangener Tage: 53. BELMOT Oldtimer-Grand-Prix | 07. bis 09. August 2026Es ist Jahr für Jahr Deutschlands schönste automobile Zeitreise – und auch 2026 mit einer prominenten Passagierliste. Am zweiten August-Wochenende wird der 53. BELMOT Oldtimer-Grand-Prix zum Klassentreffen der Motorsport-Legenden. Rennfahrer-Größen wie Uwe Alzen, Christian Danner oder Leopold Prinz von Bayern greifen nochmal ins Lenkrad. Auf dem Asphalt der Nürburgring Grand-Prix-Strecke wartet derweil ein pfeilschnelles, wie brachial lautes Museum des Motorsports: Das Spektrum reicht von Gruppe-5-Monstern wie dem feurigen Ford Capri Turbo über zeitlose Raritäten à la Porsche 550 A Spyder und Aston Martin DB4 GT bis hin zu Formel-Wagen verschiedener Epochen. Die Brücke zur jüngeren Vergangenheit schlagen Boliden aus der DTM – darunter das BMW-Meisterauto von 2012. Ein besonderer Moment ist traditionell das Samstagabend-Rennen der historischen Sportwagen. Dieses Fest für Augen und Ohren erleben Fans bereits ab 35 Euro – inklusive Zugang zum Fahrerlager, das komplette Wochenende ist ab 89 Euro buchbar. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre sind frei. Erstklassigen Komfort in geschichtsträchtiger Atmosphäre versprechen die VIP-Angebote ab 450 Euro. Große Namen, starkes Racing: DTM am Nürburgring | 14. bis 16. August 2026 Glock, Grello oder 24h-Gewinner Maro Engel: Mitte August kommen die großen Namen des heimischen Motorsports wieder an den Nürburgring. Es geht um die Krone der DTM – seit mehr als 40 Jahren DIE Rennserie in unserem Land. Ihre Arena? Die Sprintstrecke des Nürburgrings: 3,629 Kilometer, die kurz, knackig und bekannt sind für rundenlange Positionskämpfe. Fans dürfen sich auf zwei Renntage am Samstag und Sonntag (jeweils mit Qualifying und Rennen), spektakuläre Boxenstopps und eine Markenvielfalt aus acht verschiedenen Herstellern freuen. Die DTM bietet genug Programm für einen langen Renntag in der Eifel – sogar ein ganzes Wochenende. Sei es bei den Rahmenrennen wie dem Porsche Sixt Carrera Cup, den zahlreichen Ständen und Attraktionen in und um das Fahrerlager (im Eintritt inkludiert) oder den Hautnah-Momenten, wie dem Pitwalk mit Autogrammstunde oder der Track-Safari. Tagestickets für die Renntage gibt es ab 49 Euro, das Wochenende ab 69 Euro. Außerdem erhältlich: „RACE&LUNCH“-Optionen (ab 280 Euro) sowie VIP-Pakete ab 450 Euro. Zweirad-Klassiker zum Bestaunen: Kölner Kurs | 22. bis 23. August 2026 Am vierten August-Wochenende verstummen die Motoren keineswegs, sie wechseln lediglich die Taktung. Der MSC Porz bittet zum traditionellen Kölner Kurs auf die Grand-Prix-Strecke. Seit 1991 ist diese Veranstaltung ein fester Fixpunkt, der in diesem Jahr als offizieller Lauf zur Deutschen Historischen Motorrad-Meisterschaft des VFV ausgetragen wird. Oldtimer-Freunde bestaunen hier historische Rennmaschinen verschiedener Epochen. Die absoluten Publikumslieblinge sind die spektakulären Starts der Gespann-Veteranen sowie die rasanten Läufe der Supersportler und Superbikes. Tagestickets sind ab 10 Euro erhältlich und beinhalten – wie alle Tickets an diesem Wochenende – freien Zugang auf die Tribüne sowie ins Fahrerlager. 60 GT-Fahrzeuge und Zweirad-Ikone Rossi: GT World Challenge | 28. bis 30. August 2026 60 Supersportwagen auf 5,1 Kilometern Grand-Prix-Kurs: Beim Gastspiel der GT World Challenge powered by AWS herrscht ordentlich Verkehr auf der Strecke. Die weltweit größte GT-Serie liefert bei ihrem 3-Stunden-Rennen am Sonntag packende Duelle. Das Teilnehmerfeld ist riesig – und zugleich hochkarätig besetzt. Auf der Starterliste stehen etwa Nordschleifen-Lieblinge wie der ROWE-BMW, der Red-Bull-gebrandete Mercedes-AMG von Verstappen Racing oder der brachiale Ford Mustang von HRT. Den höchsten Andrang wird es erfahrungsgemäß um den BMW mit der Nummer 46 geben: Zweirad-Legende Valentino Rossi greift dort ins Lenkrad – und die Zuschauer können dabei sein. Tickets gewähren freien Zutritt zum Fahrerlager und sind ab 10 Euro verfügbar (Wochenendticket: 40 Euro). Ein Schmankerl wartet im Rahmenprogramm: Bei der neuen GT3 Revival Series gehen seltene Sportwagen-Legenden wie der BMW Z4 oder der Mercedes-Benz SLS auf die Strecke. Die Nürburgring-Highlights im August 2026: 31. Juli – 02. August: Nürburgring Drift Cup 01. August: ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (6-Stunden-Rennen) 07. – 09. August: 53. BELMOT Oldtimer-Grand-Prix 14. – 16. August: DTM 22. – 23. August: Kölner Kurs 28. – 30. August: GT World Challenge powered by AWS

Fünfte Veranstaltung RCN 2026: Sommerpartie auf der Nordschleife

15.07.2026

Sechs Wochen nach der letzten Veranstaltung der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) steht der fünfte Lauf der Saison auf dem Programm. Für die Leistungsprüfung "Um die Westfalen-Trophy", die auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen und vom MSC Bork e.V. im ADAC ausgerichtet wird, haben mehr als 160 Teilnehmer teilgenommen. RCN Serienmanager Willi Hillebrand: "Hoffen wir, dass das Wetter mitspielt. Eine Veranstaltung mit kalkulierbaren Bedingungen wäre schön. Das Nennergebnis ist für den Sommertermin mehr als zufriedenstellend."  Die 15 Runden der Leistungsprüfung auf der 20,793 Kilometer langen Nordschleife, Gesamtdistanz 311,895 Kilometer, unterteilen sich in: 1 Setzzeitrunde, 1 Bestätigungsrunde, 10 Sprintrunden, 2 Tankrunden mit einer Maximalzeit von 50 Minuten und 1 Auslaufrunde. Die Gesamtfahrzeit bei der Veranstaltung beträgt höchstens 190 Minuten. Die aktuellen RCN-Tabellenführer Jens Schneider / Robin Reimer (Engelsbrand / Schömberg, BMW 325i) starten in der Klasse R4, die wieder einmal mit 22 genannten Teilnehmern die größte im Feld ist. Die Verfolger Sven Markert / Lars Harbeck (beide Berlin, BMW 320i) fahren wie gewohnt in der Klasse H3, in der bei der Prüfung 11 Fahrzeuge antreten. Der Tabellendritte Christian Koch (Wickede, BMW 325i) kommt aus der Klasse H4, dort fahren diesmal 13 Autos. In der Klasse R2A gibt es 16 Starter und in der Klasse RS3A gehen 11 Teams an den Start. Zu den Favoriten auf den RCN-Gesamtsieg oder eine Topplatzierung zählen u.a. Michael Luther / Markus Schmickler (Barsbüttel / Bad Neuenahr, BMW M4 GT4), David Vogt (Waldfeucht, Opel Astra TCR), Andreas Schwarz (Obernburg, Cupra Leon TCR) , Alain Dutronc (Schweiz, Porsche Cayman GT4 CS), Sven Markert / Lars Harbeck, Stefan Schmickler (Bad Neuenahr, Porsche Cayman) und Eric Petrich (Wawern, BMW M3). Interessant ist die Fahrerpaarung im BMW M2 Competition in der Klasse RS8A. Neben Dirk Maier (Albstadt) fährt diesmal Yannik Fübrich (Brackenheim), aktuell Tabellenführer in der NLS und auch schon einmal NLS-Meister. Maier: „Ich wollte schon lange einmal mit einem professionellen Partner fahren, um zu sehen, was mit dem Auto möglich ist.“ Zeitplan "Um die Westfalen-Trophy" Freitag, 17. Juni 202614.30-19.30 Uhr Welcome-Center „Scharfer Kopf“15.30-20.00 Uhr Dokumenten-Abnahme (Historisches Fahrerlager)15.30-20.30 Uhr Technische Abnahme (Historisches Fahrerlager) Samstag, 18. Juni 202607.00-13.00 Uhr Welcome-Center „Scharfer Kopf“08.15-11.15 Uhr Dokumenten-Abnahme (Historisches Fahrerlager)08.15-11.30 Uhr Technische Abnahme (Historisches Fahrerlager)10.30 Uhr Besprechung mit neuen Fahrern (Historisches FL)11.40 Uhr Fahrerbesprechung (Historisches FL)12.30 Uhr Start17.00 Uhr Virtueller Aushang Ergebnisse (www.r-c-n.com)17.30 Uhr Siegerehrung (Historisches Fahrerlager) RCN Terminkalender 2026 28. März „Bergischer Schmied“ Nordschleife + GP-Kurzanbindung25. April „Preis der Schlossstadt Brühl“ Nordschleife + GP-Kurz14. Mai „Feste Nürburg“ Nürburgring-Nordschleife + GP 24h-Variante30. Mai „Nordeifelpokal“ Nürburgring-Nordschleife18. Juli „Um die Westfalen-Trophy“ Nürburgring-Nordschleife05. September „Rhein-Ruhr“ Nürburgring-Nordschleife26. September „Preis der Erftquelle“ Nordschleife + GP-Kurzanbindung24. Oktober „Schwedenkreuz“ 3h-Rennen RCNNürburgring-Nordschleife + GP-Kurzanbindung

ADAC GT Masters: Eifel-Spektakel beim ADAC Truck-Grand-Prix am Nürburgring

06.07.2026

Ein Highlight der Saison wartet auf das ADAC GT Masters. Auf dem Nürburgring tritt die GT3-Nachwuchsliga des ADAC im Rahmen des Int. Shell ADAC Truck-Grand-Prix an, zu dem im vergangenen Jahr mehr als 134.000 Zuschauer am Wochenende reisten. Es werden zwei Sprint-Rennen von 60 Minuten Renndauer (Samstag 13:45 Uhr und Sonntag 14:15 Uhr) ausgetragen. Am Sonntag überträgt Sport1 das zweite Rennen live im Free-TV sowie Highlights des Samstagslaufs. Alle Rennen sind zudem live auf Joyn, ServusTV ON und youtube.com/adacmotorsports zu sehen.  •    Zahlreiche Gaststarter erweitern das Feld, auch DTM-Teamchef Gottfried Grasser dabei•    Heimspiel für das Haupt Racing Team, die Holzem-Zwillinge und Schnitzelalm Racing•    Meisterschaftskampf zwischen BMW und Lamborghini spitzt sich zu DTM-Teamchef Grasser und siebte Marke als GaststarterEiner der namhaftesten Gaststarter am Nürburgring wird Gottfried Grasser (47/AUT) sein. Der DTM-Teamchef tauscht die Rollen und setzt sich nach 13 Jahren Rennpause wieder hinters Steuer eines Lamborghini Huracán GT3 Evo 2. Das Cockpit teilt er sich mit seinem guten Freund Gerhard Tweraser (37/AUT), der bereits 36 Rennen im ADAC GT Masters absolvierte – viele für das GRT Grasser Racing Team. Das Duo wird in der Pro-Am-Klasse antreten. „Das Ziel im ersten Rennen ist, ins Ziel zu kommen. Im Zweiten schauen wir, welche Position es wird“, erklärt Grasser, der bereits zwölf Rennen im ADAC GT Masters bestritten hat. Obwohl die Ambitionen hoch sind, dämpft er gleichermaßen die Erwartungen. „Wir haben bisher noch nicht einmal einen Boxenstopp mit Anschnallen und allem Drum und Dran geübt. Daher schauen wir erstmal, dass wir sicher ins Ziel kommen. Aber natürlich ist sofort auch wieder der Biss da und ich werde die Zehntel und Platzierungen genau im Blick haben.“ Als Rückkehrer begrüßt die GT3-Nachwuchsliga des ADAC Prosport Racing mit dem Mercedes-AMG GT3. Somit werden am Nürburgring wieder sieben verschiedene Marken an den Start gehen. Als Fahrer an Bord sind Debütant Felice Jelmini (31/ITA) und mit Nico Hantke (22/Hürth) ein bekanntes Gesicht. Er fuhr in den vergangenen beiden Jahren in der Serie und erzielte eine Pole-Position, zwei Siege sowie Tabellenrang vier. Am Nürburgring feiert der Hürther zudem sein Heimspiel und hat sich viel vorgenommen: „Ich freue mich, zum ersten Mal mit dem Mercedes-AMG GT3 an den Start zu gehen. Es ist eine neue Herausforderung, aber ich fühle mich sehr gut vorbereitet. Das Ziel für das Wochenende ist ganz klar: Wir wollen vorne mitfahren und um den Sieg kämpfen.“ Der dritte Gaststarter ist SR Motorsport by Schnitzelalm. Das Team bestritt die vergangene Saison komplett und ist seit 2024 immer wieder als Gaststarter dabei. Den Mercedes-AMG GT3 der Mannschaft aus Niederzissen pilotieren beim Heimspiel die amtierenden ADAC GT4 Champions, Enrico Förderer (19/Leuterod) und Jay Mo Härtling (23/Sprockhövel). Förderer feiert sein Debüt im GT3-Auto, Härtling hat sogar schon ein Podium im ADAC GT Masters vorzuweisen. „Wir kennen uns als Fahrerduo sehr gut und wollen die Chance nutzen, uns im Mercedes-AMG GT3 weiterzuentwickeln“, so Härtling.  Meisterschaftskampf geht in die nächste RundeIn der Tabelle liegen Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport) in ihrem BMW M4 GT3 Evo mit fünf Punkten Vorsprung an der Spitze. Die Vizechampions des Vorjahres haben aktuell einen Lauf. Sie haben zwei der vergangenen vier Rennen gewonnen und wurden zweimal Zweite. „Wir versuchen, auf dieses Momentum aufzubauen und genauso weiterzumachen“, erklärt Fourie. „Wir wissen, dass das am Nürburgring vielleicht nicht so gut funktionieren könnte wie bisher, aber wir nehmen jedes Rennen wie es kommt und holen das Maximum heraus.“ Teamkollege Zimmermann hat zudem ein riesiges Event mit rund 300 Gästen geplant, die in einer eigenen Lounge ihm und seiner Mannschaft die Daumen drücken werden. Felix Hirsiger (28/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport) im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 sind die ersten Verfolger. Sie haben ebenfalls zwei Saisonsiege auf dem Konto und möchten am Nürburgring die Tabellenführung zurückerobern. „Ich gehe positiv in das Wochenende. Die Strecke sollte für uns nicht schlecht sein. Natürlich gibt es immer äußere Faktoren, auf die wir keinen Einfluss haben. Ich denke, dass wir nach wie vor alle Voraussetzungen mitbringen, um die Meisterschaft zu gewinnen“, erklärt Zulauf, der im Vorjahr bereits am Nürburgring auf dem Podium stand. Heimspiel für Sandro und Juliano Holzem und das Haupt Racing TeamNach ihrem Debüt-Sieg am Lausitzring fahren die Zwillinge Juliano und Sandro Holzem (22) aus Polch mit einer Extraportion Selbstbewusstsein zu ihrem Heimspiel. „Die Motivation ist extrem hoch. Viele Sponsoren und unsere Familie kommen zum Rennen. Es werden auch wieder viele Zuschauer vor Ort sein, die Vorfreude ist wirklich riesig. Wir wissen, dass wir mit unserem Paket am Nürburgring extrem stark sind und dort auf jeden Fall gewinnen können. Aktuell sind wir Meisterschaftsdritte und wollen am Nürburgring den nächsten Schritt machen, um ganz oben ein Wörtchen mitzureden“, erklärt Sandro Holzem, der viele schöne Momente mit dem Nürburgring verbindet. „Wir waren schon als Kinder immer mit meinem Vater an der Strecke und ich habe dort mein Debüt in der DTM gefeiert.“ Ein Heimspiel feiert auch das Haupt Racing Team. Die Mannschaft aus Drees wird drei Ford Mustang GT3 ins Rennen schicken und hat aus der Vergangenheit eine beeindruckende Erfolgsbilanz vorzuweisen: drei der letzten vier Rennen in der Eifel gewonnen und zudem vier Podiumsplatzierungen und drei Pole-Positions erzielt. Auch in der aktuellen Saison ist HRT mit fünf Podien gut unterwegs und nimmt beim Heimspiel Kurs auf den ersten Saisonsieg.

Premiere für Michelin 24H SERIES European Series am Nürburgring

29.06.2026

Hochspannende Titelkämpfe gehen beim vorletzten Saisonlauf 2026 in die nächste Runde. Drei Rennen sind absolviert, zwei stehen noch aus – und die Michelin 24H SERIES European Series steuert auf ein ganz besonderes Rennwochenende zu. In einer Woche kehrt die Meisterschaft mit dem erstmals ausgetragenen Michelin 12H NÜRBURGRING nach Deutschland zurück. Die entscheidende Phase der Saison 2026 beginnt mit dem vorletzten Rennen in einer Woche Der neue Michelin 12H NÜRBURGRING bildet den vierten Lauf der hochkarätigen fünfteiligen Meisterschaft GetSpeed Team PCX Racing führt mit dem Mercedes-AMG GT3 EVO die Gesamtwertung der GT3-Klasse an Auch in den Klassenwertungen sind spannende und unvorhersehbare Duelle garantiert Das komplette Renngeschehen ist am kommenden Wochenende live auf dem YouTube-Kanal Creventic Motorsports TV zu verfolgen Sowohl in der GT3-Gesamtwertung als auch in den meisten Klassenwertungen ist das Titelrennen vollkommen offen. Der vierte von insgesamt fünf Saisonläufen auf dem Nürburgring Grand Prix Circuit (3. bis 5. Juli) dürfte daher eine entscheidende Rolle im Kampf um die Meisterschaft spielen.Die Fahrerpaarungen für das 30 Fahrzeuge starke Starterfeld stehen größtenteils fest. Da die von Creventic organisierte Rennserie erstmals auf der traditionsreichen Strecke in Rheinland-Pfalz gastiert, lassen sich Prognosen kaum treffen. Zu viele Unbekannte versprechen ein spannendes Rennwochenende. Wird das zweigeteilte Zwölf-Stunden-Rennen den vierten unterschiedlichen Sieger und den vierten verschiedenen Hersteller der Saison hervorbringen?Als Spitzenreiter der GT3-Gesamtwertung und der GT3 PRO-AM-Wertung reist das Nürburgring-Team GetSpeed Team PCX Racing an. Den Mercedes-AMG GT3 EVO mit der Startnummer 28 teilen sich Benjamin Paque, Jordan Boisson, Patrick Charlaix und Mikhaël Grenier.HOFOR Racing feierte zuletzt einen beeindruckenden Gesamtsieg sowie den Erfolg in der GT3-AM-Klasse beim Michelin 12H PAUL RICARD und liegt nur noch sechs Punkte hinter GetSpeed. Nach einer Pause beim vergangenen Rennen kehrt Chantal Prinz zurück und bildet gemeinsam mit ihrem Ehemann Alexander Prinz, ihrem Vater Michael Kroll sowie Torsten Kratz das Fahrerquartett.Drei weitere Mercedes-AMG GT3 ergänzen das Starterfeld. Der zweite GetSpeed-Einsatz (Team JR286) wird von Patrick Liddy, Tanner Harvey, Jonathan Hirshberg und Steve Jans pilotiert. Viper Niza Racing aus Malaysia setzt erneut auf Melvin Moh, Douglas Khoo und Dominic Ang. Auf Rang drei der GT3-Gesamtwertung liegt Ajith RedAnt Racing. Das Team möchte seine konstant starken Leistungen mit Kobe de Breucker, den Brüdern Yannick und Ayrton Redant sowie dem international bekannten tamilischen Schauspieler Ajith Kumar fortsetzen.Punktgleich mit HOFOR Racing auf Rang zwei liegt der Audi R8 LMS GT3 EVO II von Sainteloc Junior Team, Sieger des Saisonauftakts beim Michelin 12H MUGELLO. Am Nürburgring gehen Pierre Kaffer, Michael Doppelmayr, Elia Erhart, Stephane Tribaudini und Ernst Inderbitzin an den Start.Für Continental Racing by Simpson Motorsport sind bislang Vasily Vladykin und Paul Scheushner bestätigt. Den Audi R8 von Juta Racing steuern Lutz Obermann, Andres Latorre, Leonardas Dirzys sowie ein noch nicht benannter vierter Fahrer. HAAS RT setzt Vater und Sohn Peter und Nicolas Guelinckx in einem bislang noch nicht bestätigten Fahrzeug ein.Vier weitere Hersteller komplettieren das hochkarätige GT3-Feld. Proton Competition bringt einen Porsche 911 GT3 R (992) EVO an den Start, gefahren vom amtierenden Fahrermeister Manuel Lauck gemeinsam mit Constantin Dressler, Jörg Dreisow und Joel Sturm. Das neue Team Up2Race feiert sein Debüt mit einem baugleichen Porsche für Oleksiy Kikireshko, Tim Heinemann und Fabio Grosse.Auch zwei Ferrari werden erwartet: Era Motorsport setzt den Ferrari 296 GT3 EVO mit Dwight Merriman, Oliver Bryant, Ryan Dalziel und Jake Hill ein. Pellin Racing vertraut im Ferrari 296 GT3 auf Lisa Clark, Kyle Marcelli, Jeff Westphal und Massimo Perrina.Abgerundet wird das GT3-Feld durch den Aston Martin Vantage AMR GT3 EVO von E2P Racing mit Pablo Burguera, Antonio Sainero und Oliver Campos sowie den Lamborghini Huracán GT3 EVO von ARC Bratislava, den Matej und Adam Konopka gemeinsam mit ihrem Vater Miroslav und Zdeno Mikulasko pilotieren. Hochspannung auch in der 992-KlasseBei noch zwei ausstehenden Rennen ist in der traditionell stark umkämpften 992-Klasse weiterhin alles offen. Mühlner Motorsport hatte nach Siegen in Mugello und Spa-Francorchamps zunächst einen komfortablen Vorsprung aufgebaut. Den Porsche 911 GT3 Cup (992 I) mit der Startnummer 921 teilen sich Conrad Tox Leveau, Martin Rump und Joshua Bednarski.Beim letzten Rennen in Frankreich gelang Red Camel-Jordans.nl jedoch der erste Saisonsieg, wodurch der Rückstand auf lediglich 16 Punkte schrumpfte. Am Nürburgring fahren Fabian Danz, die Brüder Luc und Rik Breukers sowie ihr Vater Ivo den Porsche mit der Startnummer 909.Seblajoux Racing bringt zwei Fahrzeuge an den Start. Im Porsche mit der Nummer 888 wechseln sich Sebastien Lajoux, Stephane Perrin, Anthony Vince und Louis Perrot ab. Im Fahrzeug mit der Nummer 910 sind bislang Lionel Amrouche und Enzo Joulié bestätigt. In der 992-AM-Wertung könnte die Startnummer 888 sogar die Führung der Meisterschaft übernehmen.Die amtierenden 992-Champions von RPM Racing setzen auf Tracy Krohn, Niclas Jönsson und Philip Hamprecht. Für Chazel Technologie Course fahren Jean-Paul Dominici, Antoni de Barn und Jean-Mathieu Leandri. Van Berlo Motorsport by CP Motorsport schickt Marcel van Berlo, seinen Sohn Glenn sowie Bart van Helden ins Rennen.Nach ihrem Sieg in der 992-AM-Klasse beim Circuit Paul Ricard wollen Steven Gambrell, Igor Sorokin und Jonathan Kearney für HRT Performance erneut angreifen. MM Racing bringt den Porsche der Brüder Mick, Tom und Steve Meurrens zu seinem zweiten Saisonstart. Außerdem plant Mühlner Motorsport einen zweiten Einsatz mit der Startnummer 904, für die bislang Rolando Saca und Silvain Pastoris bestätigt sind. Neue Teams und voller ZeitplanDie Michelin 24H SERIES European Series begrüßt mit KEO Racing einen Neuzugang in der GTX-Klasse. Das Team setzt einen Ligier JS2 RS für Adrian Kunzle und Kevin Madsen ein.In der GT4-Klasse bestreitet Bonk Motorsport seinen ersten Saisonstart. Michael Bonk, Martin Kroll und Claudia Hürtgen teilen sich den BMW M4 GT4 EVO (G82).Eine Woche vor dem Rennen werden drei Fahrzeuge in der TCE-TCX-Klasse erwartet. asBest Racing führt mit seinem SEAT Leon Cup Racer (Startnummer 102) die Meisterschaft mit vier Punkten Vorsprung an. Pia Ohlsson startet gemeinsam mit Michael Neuhauser. Für den Porsche 718 Cayman GT4 CS (982) hat das Team Silas Passos, Alexandre Dante und Cesar Fonseca nominiert. Die Fahrerbesetzung des Cupra TCR DSG steht noch aus. Nach den CR Track Days am Nürburgring am Mittwoch und Donnerstag (1. und 2. Juli) beginnt am Freitag, 3. Juli, das freie Training. Das Qualifying startet um 15:25 Uhr Ortszeit mit drei Sessions für die Klassen 992, GTX, GT4 und TCE-TCX. Anschließend folgen ab 16:35 Uhr die drei Qualifying-Sessions der GT3-Fahrzeuge.Der erste Teil des Zwölf-Stunden-Rennens beginnt am Samstag, 4. Juli, um 12:00 Uhr Ortszeit und umfasst sechs Rennstunden. Der zweite Rennabschnitt startet am Sonntag, 5. Juli, ebenfalls um 12:00 Uhr.Qualifying und Rennen werden live auf dem YouTube-Kanal Creventic Motorsports TV übertragen. Ergänzt wird das Programm durch Rennen des Prototype Cup Europe und des Radical Cup Europe. Text – Marc Orme, Bilder – Nico Mombaerts

Das sind die Juli-Highlights am Nürburgring

23.06.2026

Hochsommer in der Eifel, Zeit für die nächsten Highlights auf und neben dem Nürburgring: Im Juli wartet das 40. Jubiläum der Renn-Giganten des Truck-Grand-Prix (10. – 12. Juli) und die Premiere der 12H Nürburgring auf der Grand-Prix-Strecke (03. – 05. Juli), bevor Ende des Monats die Radsportler traditionell bei Rad am Ring (24. – 26. Juli) die Grüne Hölle erobern. Außerdem dürfen sich Fans im Juli auf qualmende Reifen und fliegende Pfeile freuen.  Das sind die Nürburgring-Highlights im Juli: Internationaler Shell ADAC Truck-Grand-Prix | 10. bis 12. Juli 2026 Seit 1986 bringt ein ganz besonderes Event den Nürburgring einmal im Jahr zum Beben– mit Truck-Racing, Country-Atmosphäre und unzähligen freudig-friedlichen Fernfahrern. Der Internationale Shell ADAC Truck-Grand-Prix feiert in diesem Jahr sein 40. Jubiläum. Neben den packenden und traditionell kontaktreichen Positionskämpfen der tonnenschweren Race-Trucks wartet ein großes Rahmenprogramm aus Industriemesse, Country- und Party-Festival sowie vielen weiteren Programmpunkten. Country-Legenden wie Tom Astor und Truck Stop sind genauso dabei wie das beeindruckende Feuerwerk am späten Samstagabend. Tagestickets für das Kult-Event starten bei 32,00 Euro. Wer den Truck-Grand-Prix von seiner exklusiven Seite erleben möchte, greift zu den VIP-Tickets in der Coca-Cola business°lounge ab 360,00 Euro. MICHELIN 12H Nürburgring & DLMM | 03. bis 05. Juli 2026 Zum ersten Mal macht die bekannte GT- und Tourenwagen-Serie Halt am Nürburgring. Auf zahlreichen Rennstrecken Europas und auch in den Emiraten ist die Serie darüber hinaus unterwegs. Bei der Premiere der „Michelin 12H Nürburgring“ gibt es auf der 5,148 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke ein packendes „Split Race“. Das bedeutet: das zwölfstündige Rennen wird in zwei 6-Stunden-Abschnitte am Samstag und Sonntag aufgeteilt. Das Starterfeld reicht von GT3- und GT4-Boliden bis hin zu Tourenwagen von Premiummarken wie Audi, Porsche, Mercedes-AMG, Lamborghini und Ferrari. Tickets sind ab 10,00 Euro erhältlich. VIP-Angebote inklusive Logenplätze und exklusiver Verpflegung sind ab 320,00 Euro buchbar. Parallel zum Dröhnen der Motoren auf der Grand-Prix-Strecke fliegen am ersten Juli-Wochenende auf dem ring°boulevard die Dartpfeile. Bereits zum dritten Mal gastieren die „Deutsche Liga Mannschafts-Meisterschaften (DLMM)“ am Nürburgring und verwandeln die 3.500 Quadratmeter große Indoor-Fläche in ein Tollhaus des elektronischen Dartsports. Als größtes E-Darts-Turnier Europas bricht das Event Rekorde: Mehr als 500 Teams und 4.000 aktive Spielerinnen und Spieler werden an über 250 Automaten parallel um die begehrten Meistertitel kämpfen. Ein großes Spektakel – auch für Außenstehende. In diesem Sinne: “Onehundredandeighty!“. Rad am Ring | 24. bis 26. Juli 2026 Nachdem das Radsport-Highlight im vergangenen Jahr mit 11.948 Teilnehmern einen Rekord verzeichnete, schickt sich „Rad am Ring“ auch 2026 an, die Grüne Hölle wieder fest in die Hand der Radfahrer zu legen. Das Disziplinen-Portfolio lässt keine Wünsche offen: Vom legendären 24h-Radrennen über Jedermann-Rennen, Tourenfahrten, die Rad-Bundesliga und ein knackiges 22-Kilometer-Zeitfahren bis hin zum Kids Race und dem staubigen Gravel Race ist alles geboten. Ergänzt wird das sportliche Wochenende durch eine große Expo im Grand-Prix-Fahrerlager, die alles rund um das Thema Zweirad bereithält. Nürburgring Drift Cup | 31. Juli bis 02. August 2026 Zum Monatswechsel von Juli auf August lädt der Nürburgring Drift Cup zum nächsten Lauf. Europäische Elite-Drifter stellen sich dabei der anspruchsvollen Strecke sowie den kritischen Blicken der Jury. Nach den freien Trainings am Freitag und der Qualifikation am Samstag gipfelt das Wochenende in den spektakulären „Twin-Battles“ am Sonntag. Wenn zwei bis zu 1.000 PS starke Boliden im direkten Duell Stoßstange an Stoßstange durch die Kurven fliegen, entscheiden Nuancen über das Weiterkommen oder das vorzeitige Aus. Tagestickets sind ab 25,00 Euro verfügbar. Die Nürburgring-Highlights im Juli 2026: 03. – 05. Juli: MICHELIN 12H Nürburgring 03. – 05. Juli: DLMM (ring°boulevard) 10. – 12. Juli: Int. Shell ADAC Truck-Grand-Prix 18. Juli: RCN (Nordschleife) 24. – 26. Juli: Rad am Ring 31. Juli – 02. August: Nürburgring Drift Cup