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16 August, Sonntag

Wittmann gewinnt fesselnden Eifel-Krimi und feiert 20. DTM-Sieg

Nervenstark und taktisch clever: Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) machte am Sonntag auf dem Nürburgring seinen 20. DTM-Erfolg perfekt. Der 36-Jährige überzeugte mit frühen und schnellen Boxenstopps sowie sauberen Überholmanövern. Im letzten Drittel eines wilden Rennens übernahm der BMW-Pilot die Führung und sicherte sich seinen ersten DTM-Erfolg seit zwei Jahren. „Der 20. Sieg...
Wittmann gewinnt fesselnden Eifel-Krimi und feiert 20. DTM-Sieg

16.08.2026

Nervenstark und taktisch clever: Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) machte am Sonntag auf dem Nürburgring seinen 20. DTM-Erfolg perfekt. Der 36-Jährige überzeugte mit frühen und schnellen Boxenstopps sowie sauberen Überholmanövern. Im letzten Drittel eines wilden Rennens übernahm der BMW-Pilot die Führung und sicherte sich seinen ersten DTM-Erfolg seit zwei Jahren. „Der 20. Sieg bedeutet mir enorm viel! In all meinen Jahren in der DTM habe ich viele Höhen und Tiefen erlebt. Es fühlt sich großartig an, aus eigener Kraft ganz vorne mitzufahren. Das Rennen verlief zeitweise chaotisch, aber ich habe einen kühlen Kopf bewahrt, auch wenn es hinten raus richtig eng wurde“, erklärte Wittmann. Tom Kalender (Hamm/Mercedes-AMG Team Landgraf) zeigte eine sensationelle Leistung: Der Youngster machte neun Plätze gut und feierte als Zweiter den ersten Podiumsplatz in seiner DTM-Karriere. Mit Rang drei verpasste Thomas Preining (A/Manthey) ganz knapp den Sprung an die Tabellenspitze und liegt nur noch einen Punkt hinter dem Führenden Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol). Der 40-Jährige schied nach einer Kollision in der ersten Runde aus und blieb damit erstmals seit 18 DTM-Rennen ohne Punkt. 81.000 Besucher erlebten ein heißes Rennwochenende auf dem Nürburgring – mit vielen Überholmanövern und harten Duellen. Keyfacts, Saisonrennen 12 von 16•    Pole-Position: Jules Gounon (Mercedes-AMG Team Mann-Filter, Mercedes-AMG GT3 Evo #48), 1:25,062 Minuten•    Sieger: Marco Wittmann (Schubert Motorsport, BMW M4 GT3 R #11)•    Schnellste Runde: Finn Wiebelhaus (HRT Ford Racing, Ford Mustang GT3 #64), 1:25,988 Minuten Kurz nach dem Start zum zwölften DTM-Meisterschaftslauf kam es auf dem Nürburgring in der ersten Kurve zu einer Kollision – das Safety-Car musste ausrücken. Spitzenreiter Engel musste seinen Mercedes-AMG GT3 ebenso abstellen wie der Markenkollege Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), der damit in der Tabelle auf Rang vier zurückfiel. Auch für Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport) war das Rennen beendet. Nach dem Re-Start führte Pole-Setter Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) vor Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) und Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing). Wittmann hatte sich um eine Position auf Rang vier verbessert und übernahm nach einem frühen Boxenstopp Platz zwei hinter Gounon. Dörr schied mit einem falsch montierten Hinterreifen aus, Cairoli fiel nach einem schwachen Pflichtstopp weit zurück. Davon profitierte auch Preining, der auf Platz drei vorrückte. Kurz darauf übernahm Wittmann im BMW M4 GT3 Evo die Führung, da Gounon wegen zu hoher Geschwindigkeit in der Boxengasse eine Penalty-Lap absolvieren musste und viele Plätze verlor. Nach dem zweiten Reifenwechsel verteidigten Wittmann und Preining ihre Positionen. Kalender setzte dagegen auf einen späten Stopp und kam mit frischen Pirelli-Slicks als Fünfter zurück auf die Strecke. Mit gekonnten Überholmanövern kämpfte sich der 18-Jährige auf Rang drei vor. Schließlich attackierte der Mercedes-AMG-Pilot Preining und zog eine Runde vor Schluss am Österreicher vorbei. Kalender schloss sogar noch zu dem führenden Wittmann auf – doch der überquerte nach 39 turbulenten Runden als Erster die Ziellinie.  Hinter Wittmann, Kalender und Preining folgten Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing) und Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT) im Lamborghini Temerario GT3 auf den Rängen vier und fünf. Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) belegte in einem weiteren Lamborghini Platz sechs. Aston-Martin-Werksfahrer Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) schob sich als Siebter auf Rang drei in der Gesamtwertung vor. Timo Glock (Kreuzlingen) positionierte den zweiten McLaren 720S GT3 Evo von Dörr Motorsport auf Platz acht. Marco Mapelli (I/Red Bull Team Abt) folgte als Neunter vor Porsche-Pilot Bastian Buus (DK/Land-Motorsport). Tom Kalender: „Als ich nach der Siegerehrung zu meinem Team gelaufen bin, habe ich so viele glückliche Gesichter gesehen wie noch nie. In nur vier Jahren habe ich es vom Kartsport bis aufs Podium in der DTM geschafft. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich. Nach meinem Ausfall am Samstag hatte ich noch einen frischen Satz Reifen in der Hinterhand. Das hat mir im Duell mit Thomas Preining natürlich geholfen.“ Thomas Preining: „Ein super Heimrennen fürs Team! Beim Start hatte ich riesiges Glück, dass ich der Kollision der Fahrzeuge neben mir gerade noch ausweichen konnte. Ich hätte den zweiten Platz gern ins Ziel gebracht und habe alles gegeben, aber Tom Kalender war einfach nicht zu halten. In der Meisterschaft sind wir jetzt voll im Titelkampf angekommen und das haben wir uns hart erarbeitet.“ Ergebnis, 12. Meisterschaftslauf1. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport)2. Tom Kalender (D/Mercedes-AMG Team Landgraf), +0,517 Sekunden3. Thomas Preining (A/Manthey), +0,918 Sekunden4. Arjun Maini (IND/HRT Ford Performance), +2,571 Sekunden5. Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT), +3,112 Sekunden Das komplette Ergebnis gibt es auf hier.

Ferrari furioso am Nürburgring: Cairoli feiert dritten DTM-Sieg

15.08.2026

Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) hat am Samstag den elften DTM-Meisterschaftslauf auf dem Nürburgring souverän gewonnen. Der Ferrari-Pilot kontrollierte bei hochsommerlichen Temperaturen als Pole-Setter das Feld und wurde nach 39 Runden mit einem Vorsprung von knapp zehn Sekunden als Erster abgewunken. „Dieser Sieg fühlt sich nach zuletzt eher enttäuschenden Wochenenden überragend an. Unser Team hat in der vergangenen Woche einen mega Job gemacht und alles dafür getan, dass wir wieder in die Erfolgsspur kommen. Das hat sich voll ausgezahlt. Erst die Pole-Position, dann der Sieg und die schnellste Rennrunde – das Fahrzeug war einfach eine Rakete“, freute sich Cairoli, der als DTM-Debütant bereits drei Erfolge auf dem Konto hat. Porsche-Pilot Thomas Preining (A) wurde auf dem Heimkurs seines Teams Manthey Zweiter. Der dritte Platz ging an Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo. Keyfacts, Saisonrennen 11 von 16•    Pole-Position: Matteo Cairoli (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3 Evo #14), 1:25,345 Minuten•    Sieger: Matteo Cairoli (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3 Evo #14)•    Schnellste Runde: Matteo Cairoli (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3 Evo #14), 1:26,031 Minuten Pole-Setter Cairoli behauptete nach einem perfekten Start die Führung vor Preining. Dahinter übernahm Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) Rang drei vor Wittmann und Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), der zwei Positionen verlor. Während es im Feld zu teilweise harten Duellen kam, blieben die Abstände der ersten Fünf konstant. Der 30-jährige Cairoli hatte bis zum Pflicht-Boxenstopp einen Vorsprung von über drei Sekunden herausgefahren und ging nach einem schnellen Reifenwechsel wieder als Erster auf die Strecke. Preining hatte eine Runde zuvor neue Pirelli-Slicks aufziehen lassen und verkürzte mit seinem Porsche 911 GT3 R den Rückstand auf den Italiener, kam aber nicht in Schlagdistanz. Wittmann konnte nach einem frühen Boxenstopp an Dörr vorbeiziehen, Auer blieb Fünfter. Während Cairoli in der Folge seinen Vorsprung immer weiter ausbaute, schloss Dörr zu Wittmann auf, konnte den erfahrenen Fürther jedoch nicht gefährden. Der Ferrari-Pilot machte schließlich mit großem Abstand seinen dritten Erfolg perfekt und hat damit so viele Saisonsiege auf dem Konto wie kein anderer DTM-Fahrer. Durch Rang zwei rückte Preining auch in der Gesamtwertung auf die zweite Position vor. Wittmann und Dörr folgten auf den Plätzen drei und vier. Auer belegte Rang fünf und blieb damit Tabellendritter. Spitzenreiter Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) hielt sich taktisch klug aus harten Zweikämpfen heraus und behauptete mit Platz sechs die Führung in der Fahrerwertung. Bester Lamborghini-Fahrer war Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) als Siebter. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) wurde auf Position acht gewertet. Ricardo Feller (CH) beendete den elften Saisonlauf im zweiten Porsche 911 GT3 R von Manthey auf Rang neun. Bastian Buus (DK) komplettierte im Neunelfer von Land-Motorsport die Top Ten. Thomas Preining: „Ein super Rennen von uns! Wichtig war, dass ich beim Start meinen zweiten Platz verteidigen konnte. Matteo Cairoli war einfach zu schnell, um ihn ernsthaft unter Druck zu setzen. Die 20 Punkte sind wichtig für die Meisterschaft, genauso müssen wir am Sonntag weitermachen. Ich fahre schon so viele Jahre für Manthey, dass sich das Nürburgring-Wochenende für mich als Österreicher schon wie ein Heimspiel anfühlt.“ Marco Wittmann: „Der Nürburgring ist eine Strecke, die mir einfach gut liegt. Seit der ersten Trainingssession am Freitag sind wir vorne dabei und mussten übers Wochenende keine großen Setup-Anpassungen vornehmen. Das gibt dir als Fahrer das nötige Selbstvertrauen, was du in einem DTM-Rennen brauchst. In den letzten Runden musste ich viel in den Rückspiegel gucken, umso glücklicher bin ich über das Ergebnis.“ Ergebnis, 11. Meisterschaftslauf1. Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing)2. Thomas Preining (A/Manthey), +9,973 Sekunden3. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +13,756 Sekunden4. Ben Dörr (D/Dörr Motorsport), +14,569 Sekunden5. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +15,373 Sekunden Das komplette Ergebnis gibt es hier. 

Porsche würdigt 100 Jahre Nürburgring mit 911 GT3 Edition

14.08.2026

2027 feiert der Nürburgring sein 100-jähriges Jubiläum. Seit Jahrzehnten erzielt Porsche dort motorsportliche Erfolge und Rekorde. Zugleich ist die Rennstrecke fester Bestandteil der Erprobung von Serienfahrzeugen. Diese besondere Verbindung würdigt Porsche Deutschland mit einem Editionsmodell: Der 911 GT3 100 Jahre Nürburgring greift die Faszination des Eifel-Kurses in zahlreichen Exterieur- und Interieurdetails auf. Erstmals öffentlich präsentiert wird das Modell im Rahmen des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland vom 15.-16. August auf dem Nürburgring. Kunden können die Edition ab September 2026 bestellen, insgesamt sind 100 Fahrzeuge für den deutschen Markt verfügbar. Im Jubiläumsjahr 2027 werden sie in Kundenhand übergeben. Zusätzlich bietet Porsche eine exklusive Sonderwunsch Manthey Experience an. „In jedem Porsche steckt ein bisschen Nürburgring – in diesem Editionsmodell besonders viel“, sagt Robert Ader, CEO Porsche Deutschland. „Die innige Verbindung zur legendären Rennstrecke in der Eifel, die längst unser Wohnzimmer geworden ist, feiern wir mit dem 911 GT3 100 Jahre Nürburgring.“ Das Exterieur: Bugteil und Heckverkleidung in GrünDas Editionsmodell verbindet die Motorsport-DNA von Porsche mit einer Hommage an den traditionsreichen Nürburgring. Dieser Grundgedanke findet sich in zahlreichen Details wieder. So können Kunden zwischen den beiden Außenfarben Weiß und GT-Silbermetallic wählen. Weiß steht für den klassischen, neutralen Rennsport-Farbton, in dem viele Fahrzeuge ab Werk ausgeliefert werden, um Platz für individuelles Sponsoren-Branding zu bieten. GT-Silbermetallic lehnt sich hingegen an die Porsche Cup-Fahrzeuge an. Markante grüne Akzente verweisen zugleich auf die „Grüne Hölle“ – den von Jackie Stewart geprägten Spitznamen der legendären Nordschleife. Bugteil und Heckverkleidung tragen eine grüne Folierung, die gleichzeitig als Schutzfolierung ausgeführt ist. Früher kennzeichneten Werksteams ihre Fahrzeuge auf diese Weise, um sie im Renngeschehen besser voneinander unterscheiden zu können.  Das optional erhältliche Manthey Kit unterstreicht den Motorsport-Charakter des Editionsmodell und wurde farblich darauf abgestimmt. Neben einem modifizierten Fahrwerk und optimierten Bremskomponenten zeichnet sich das Kit durch ein umfangreiches Aerodynamikpaket aus, das den Abtrieb auf 540 Kilogramm bei 285 km/h er-höht. Die Performance des Kits stellte der amtierende DTM-Champion Ayhancan Güven mit einer Rundenzeit von 6:50,853 Minuten auf der Nürburgring Nordschleife unter Beweis. Ein weiteres motorsporttypisches Detail sind die Bergelaschen für die Abschleppösen, die beim Editionsmodell in Grün gehalten sind. Sie lassen sich vor dem Rundstreckeneinsatz vorne und hinten einschrauben. Analog zu Rennreglements kennzeichnen weiße Pfeilmarkierungen die Bergemöglichkeiten. Den Bezug zur legendären Eifel-Rennstrecke unterstreichen historische Nürburgring-Logos auf den Kotflügeln sowie eine von 0 bis 999 wählbare Startnummer auf Fronthaube, Türen und Heckscheibe. Für deren Gestaltung entschieden sich die Designer von Style Porsche und der Exclusive Manufaktur für einen speziellen Schrifttyp, der wie von Hand geschrieben wirkt und von den Graffitis auf der Nordschleife des Nürburgrings inspiriert ist. Wie bei Rennfahrzeugen verbindet auch der Blendstreifen auf der Front-scheibe des Editionsmodells Funktion mit Wiedererkennungswert: Er reduziert die Blendung des Fahrers bei tief stehender Sonne und trägt zugleich als unmissverständliches Motorsport-Statement einen goldenen Porsche-Schriftzug. Auch die Anbauteile und Räder fügen sich in das Farbkonzept ein: Während die Spiegelfüße in Exterieurfarbe ausgeführt sind, präsentieren sich die Ober- und Unterschalen in Grün. Die Aluminium-Leichtbau-Schmiederäder im 911 GT3-Design und dem Format 20/21 Zoll (vorne/hinten) sind in Californiagold hochglanz lackiert, die Zentralverschlüsse in Schwarz matt mit einem GT3-Logo versehen. Exklusive Plaketten auf den B Säulen tragen den Schriftzug „GT3 100 Jahre Nürburgring“ sowie die Nürburgring Streckengrafik – ebenfalls in Californiagold. Am Heck prägt der große Flügel das Erscheinungsbild: Die Unterseite des Flügelblatts zeigt einen goldenen Porsche-Schriftzug, während die Sideplates in Grün lackiert und mit einem goldenen Nürburgring-Emblem versehen sind.  Das Interieur: Grüner Käfig und Fahrersitz mit Verlaufsperforation„Welcome to the Green Hell“ – fünf Worte, die den einzigartigen Charakter des Editionsmodells unterstreichen und Fahrer wie Beifahrer auf ein emotionales Fahrerlebnis einstimmen. Beide Türeinstiegsleisten, ausgeführt in schwarz eloxiertem, gebürstetem Aluminium tragen diesen Schriftzug. Weiß beleuchtet setzt er beim Öffnen der Türen ein klares Statement. Zusätzliche Vorfreude auf die legendären Kurven des Eifelkurses vermittelt der LED-Türprojektor, der den Streckenumriss des Nürburgrings in die Einstiegszone strahlt. Ein Highlight des Interieurs mit erweiterten Leder-/Race-Tex-Umfängen in Schwarz ist eine besondere Kreuzziernaht auf den Oberseiten von Schalttafel und Türen: Die Kombination aus drei schwarzen und einer GT-silberfarbenen Nahtreihe erzeugt eine markante Optik, die von den Curbs des Nürburgrings inspiriert ist. Korrespondierend zu den farblichen Akzenten an Bug und Heck ist der Überrollkäfig hinten in Grün lackiert. Mit Blick auf die beiden Leichtbau-Sportschalensitze ist dieser Farbton der Fahrerseite vorbehalten: Unter der Verlaufsperforation von Sitzmittelbahn und -polster schimmert ein grüner Hintergrund („Backing“) durch. Die Kopfstützen sind auf der Fahrerseite mit dem Nürburgring Logo bestickt, die auf der Beifahrerseite greift den GT3 Schriftzug auf. Beide lassen sich für den Rundstreckeneinsatz mit Helm herausnehmen. Ein weiterer Blickfang ist der Mode-Button am GT-Lenkrad, der die Aufschrift „Grüne Hölle“ trägt. Auch der Push-to-Pass-Knopf ist in Grün gehalten. Der Dekorträger der Schalttafel, in Grün hochglanz lackiert, hebt sich so optisch von den anderen in Schwarz ab. Kunden haben die Wahl zwischen dem 7-Gang Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK) und dem 6-Gang-Sportschaltgetriebe. Die Beschriftung der Gangstufen beziehungsweise Gänge ist in Grün ausgeführt. Der Knauf der hand-geschalteten Version ist zudem – analog zum 911 Carrera T – aus Nussholz gefertigt.  „Der Nürburgring ist seit Jahrzehnten Teil unseres Entwicklungsprogramms und emotionales Zuhause unserer GT-Fahrzeuge. Dieses Editionsmodell übersetzt die Atmosphäre der Nordschleife in zahlreiche Exterieur- und Interieurdetails, die Motorsport, Performance und Handwerkskunst miteinander verbinden“, sagt Alexander Fabig, Leiter Produkt & Individualisierungsangebot bei Porsche. „Gemeinsam mit Style Porsche haben wir ein Fahrzeug geschaffen, das eine Hommage an die emotionale Faszination der Nordschleife und an 100 Jahre Motorsportgeschichte ist.“ Einzigartige Sonderwunsch Manthey Experience Gemeinsam mit Manthey ermöglicht Porsche den Käufern des Editionsmodells im kommenden Jubiläumsjahr spannende Einblicke hinter die Kulissen des Rennsports. Das unmittelbar am Nürburgring beheimatete Unternehmen ist Spezialist für Porsche GT-Modelle und zählt seit 30 Jahren zu den weltweit führenden Porsche-Rennteams. Die Porsche AG ist seit 2013 Mehrheitseigner. Im Rahmen der „Sonderwunsch Manthey Experience“ erwartet die Teilnehmer ein intensiver Tag mit Motorsportexperten, Emotionen und Fahrspaß. Kunden können Manthey hautnah erleben und sich vor Ort ein umfassendes Bild von den Möglichkeiten des Manthey Kits machen.  Der Sportwagen fürs Handgelenk Exklusiv für Käufer des Modells bietet Porsche Design den passenden Zeitmesser. Das Gehäuse der Sonderedition des ikonischen Chronograph 1 ist aus leichtem und robustem Titan gefertigt und schwarz beschichtet. Im Inneren arbeitet das hochpräzise, COSC-zertifizierte Porsche Design Kaliber WERK 01.140 mit zweisprachiger Wochentags- und Datumsanzeige. Angetrieben wird das Uhrwerk von einem Rotor, der Form und Farbe der Fahrzeugfelge aufgreift. Weitere Details verbinden Sportwagen und Zeitmesser: So ziert das historische Nürburgring-Logo das mattschwarze Zifferblatt. Das schwarze Armband aus Original Porsche Interieur-Leder ist wie die Fahrzeugsitze perforiert und mit einem Textil-„Backing“ in Grün ausgeführt. Die Zier-naht ist analog zum Fahrzeug in GT-Silber gehalten. Wie alle Porsche Design Timepieces wird der Chronograph 1 – 911 GT3 100 Jahre Nürburgring in der hochmodernen, Porsche-eigenen Uhrenmanufaktur im Schweizer Grenchen von Hand gefertigt.  Porsche und der Nürburgring: seit Jahrzehnten eng verbundenVieles hat sich seit der Eröffnung des Nürburgrings am 18. Juni 1927 verändert – eines jedoch ist geblieben: die einzigartige, höchst anspruchsvolle Charakteristik der Nordschleife. Zwar wurde die Strecke im Laufe ihrer Geschichte mehrfach angepasst und verkürzt, doch bis heute prägen 73 Kurven, starke Steigungen und Gefälle sowie rund 300 Meter Höhenunterschied ihren unverwechselbaren Verlauf. Auf 20,8 Kilometern führt das Asphaltband durch Täler und vorbei an bis zu 800 Meter hohen Eifelbergen.  Kaum eine andere Rennstrecke ist so eng mit der Geschichte von Porsche verbunden wie die Nordschleife.  Bereits in den frühen Jahren der Marke Porsche spielte der Nürburgring eine zentrale Rolle: Am 31. Mai 1953 trat Porsche beim Eifelrennen erstmals mit dem 550 Spyder an. Nur wenige Wochen später – am 2. August 1953 – startete der 550 Spyder beim Training zum Großen Preis von Deutschland erstmals mit dem neu entwickelten Motor Typ 547 – dem später legendären „Fuhrmann-Motor“. Ab 1954 unter dem Namen „Carrera“ bekannt, wurde dieses Triebwerk zur technologischen Basis der Porsche-Motorsportaktivitäten und prägt die Marke bis heute. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der Nürburgring zur Bühne zahlreicher Erfolge: 1967 gewann Porsche mit dem 910 erstmals das 1.000-Kilometer-Rennen – viele weitere Siege sollten folgen. Zu den ikonischen Momenten zählt die Rekordrunde von Stefan Bellof, der 1983 im Training eine Zeit von 6:11,13 Minuten erzielte – eine Bestmarke, die erst 2018 von Timo Bernhard im Porsche 919 Hybrid Evo unterboten wurde. Porsche gehörte zu den ersten Herstellern, die den Nürburgring systematisch in ihr Testprogramm integrierten. Zwischen März und Oktober werden hier Sportwagen unter maximaler Belastung erprobt – von Dauerlauf- und Fahrwerksabstimmungen bis hin zu Aerodynamik- und Funktionstests. Der Nürburgring gilt als einer der anspruchsvollsten Härtetests für Automobile weltweit. Entsprechend hoch ist der sogenannte Raffungsfaktor: Ein auf der Nordschleife zurückgelegter Kilometer entspricht in seiner Belastung zahlreichen Kilometern auf öffentlichen Straßen. So lässt sich innerhalb kurzer Zeit nahezu ein komplettes Fahrzeugleben simulieren. Mit schnellen Kurven, harten Kompressionen, Kuppen und ständig wechselnden Fahrbahnbelägen fordert die legendäre Strecke Mensch und Maschine gleichermaßen heraus. Das Editionsmodell würdigt daher nicht nur 100 Jahre Nürburgring, sondern auch die jahrzehntelange Verbindung der Marke Porsche mit einer der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt.

DTM 2027: Alpen-Auftakt, Stadtspektakel und Nordsee-Action

13.08.2026

Drei Länder, acht Rennwochenenden, 16 Meisterschaftsläufe: Die DTM hat ihren Rennkalender für das Jahr 2027 veröffentlicht und startet auf dem Red Bull Ring presented by VKB-Bank in die Saison. Neben dem Formel-1-Kurs in Österreich ist der niederländische Circuit Zandvoort die zweite Auslandsstation. Hinzu kommen sechs renommierte Rennstrecken in Deutschland. Das Finale wird traditionell auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg ausgetragen. Zwischen Auftakt und Saisonabschluss liegen damit knapp sechs Monate voller Motorsport-Action. Sämtliche 16 Rennen werden 2027 live bei ProSieben im frei empfangbaren Fernsehen übertragen. Der Ticketvorverkauf für die DTM 2027 startet am 11. Oktober, dem Finaltag der diesjährigen DTM. Vor der beeindruckenden Kulisse der steirischen Alpen beginnt vom 23. bis 25. April 2027 eine neue Jagd nach dem Titel. Nach seiner erfolgreichen Premiere als Saisonauftakt in diesem Jahr empfängt der Red Bull Ring erneut die ersten beiden Meisterschaftsläufe und verspricht Motorsport vor atemberaubender Bergkulisse. Nur zwei Wochen später gastiert die DTM vom 7. bis 9. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben. Auf dem technisch anspruchsvollen Kurs bei Magdeburg sind Präzision und Konstanz besonders gefragt. Mit dem Dekra Lausitzring steht vom 18. bis 20. Juni die nächste Herausforderung an. Anschließend wartet eines der absoluten Saison-Highlights: Der Norisring verwandelt Nürnberg vom 2. bis 4. Juli erneut in die DTM-Hauptstadt. Deutschlands einziger Stadtkurs begeistert Jahr für Jahr mit seiner einzigartigen Atmosphäre, vollen Tribünen und spektakulären Rad-an-Rad-Duellen zwischen Leitplanken und Betonmauern. Mitten im Hochsommer zieht es die DTM vom 6. bis 8. August an die niederländische Nordseeküste. Der Circuit Zandvoort, eingebettet in die Dünenlandschaft direkt am Meer, bildet die Bühne für die Saisonrennen neun und zehn. Die entscheidende Phase im Titelkampf beginnt nur zwei Wochen später am Nürburgring. Vom 20. bis 22. August gastiert die Serie in der Eifel, bevor der Sachsenring vom 24. bis 26. September das letzte Kapitel vor dem Saisonhöhepunkt aufschlägt. Wenn die DTM vom 8. bis 10. Oktober auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg zum Finale antritt, steht alles auf dem Spiel. Auf dem traditionsreichen Grand-Prix-Kurs fällt die Entscheidung im Titelkampf, dort werden Helden geboren und die DTM-Meister 2027 gekrönt.  „Die volle Begeisterung auf den Tribünen zeigt: Die DTM ist auf Erfolgskurs und hat eine hohe Anziehungskraft für die Besucher. In den ersten fünf Events in diesem Jahr hatten wir einen Besucherzuwachs von 13%. Diesen Schwung wollen wir mit in die Saison 2027 nehmen und setzen auf die bewährten und bei den Besuchern beliebten Austragungsorte, variieren aber die Reihenfolge. Mit acht hochkarätigen Rennwochenenden, traditionsreichen Rennstrecken und einer ausgewogenen Mischung aus nationalen Highlights und internationalen Gastspielen bieten wir Fans, Teams und Partnern erneut einen Kalender auf Top-Niveau“, sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss. Kalender DTM 2027 23.04.–25.04.2027      Red Bull Ring (A) presented by VKB-Bank07.05.–09.05.2027      Motorsport Arena Oschersleben18.06.–20.06.2027      Dekra Lausitzring02.07.–04.07.2027      Norisring06.08.–08.08.2027      Zandvoort (NL)20.08.–22.08.2027    Nürburgring24.09.–26.09.2027      Sachsenring08.10.–10.10.2027       Hockenheimring Baden-Württemberg

DTM Nürburgring 2026: Alle Infos für Besucher

13.08.2026

Auf dem Nürburgring startet die DTM in ihre zweite Saisonhälfte. Hier sind alle wichtigen Infos für Besucher in der Übersicht. Anreise und Parken am NürburgringBesucher können Ihr Fahrzeug am Nürburgring auf den ausgeschilderten Parkplätzen gegen eine Parkgebühr von 12 Euro abstellen. Für den Anfahrtsweg mit dem Auto sind folgende Anfahrtsrouten empfehlenswert: aus Fahrtrichtung Köln: A1 bis Autobahn-Ende aus Fahrtrichtung Trier/ Luxemburg: A48 bis Autobahn-Abfahrt Ulmen aus Fahrtrichtung Koblenz: A61 bis Autobahn-Abfahrt Wehr Dekra Fan TowerEinen einzigartigen Blick auf den Nürburgring bietet der Dekra Fan Tower. Von dem rund neun Meter hohen Turm aus können die Zuschauer die Action auf der Strecke aus einer völlig neuen Perspektive verfolgen. Der Dekra Fan Tower befindet sich direkt neben der DTM Fan Zone. Driver of the day powered by PME LegendWährend der beiden Rennen haben alle Fans die Möglichkeit, ihren persönlichen „Driver of the Day" zu wählen – ganz einfach per DTM App oder auf der Website. DTM AppDie neue DTM-App ist der perfekter Event-Begleiter. Mit der App verpassen Fans vor Ort keine Session, Autogrammstunde und man kann sich dank der integrierten Übersichtskarte problemlos an der Strecke orientieren.  DTM Classic ShowrunAm Nürburgring lässt sich DTM Geschichte Hautnah erleben! Legendäre Fahrzeuge wie der BMW E30 M3, Mercedes 190E EVO II oder Audi V8 drehen in mehreren Demorunden täglich ihre Runden. Freut euch auf den originalen Sound, kultige Lackierungen und jede Menge Nostalgie! Freitag: 13:20 bis 13:40 und 18:05 bis 18:25 Samstag: 12:05 bis 12:25 und 17:20 bis 17:35 Sonntag: 09:40 bis 09:55 DTM eSports FinalePremiere für die DTM eSports Championship: Erstmals wird das Finale der Meisterschaft live vor Ort und vor Publikum im RaceRoom SimRaceCafé ausgetragen. Von 15 bis 18 Uhr geht es erst an den digitalen Hockenheimring, bevor das letzte Rennen auf dem virtuellen Nürburgring ausgetragen wird. Schaut vorbei und unterstützt die DTM-eSports-Fahrer bei spannenden Rennen! DTM Fan Tour powered by PirelliBegib dich auf eine spannende und exklusive Reise hinter die Kulissen der DTM. Erhalte Hintergrundinformationen aus erster Hand und freue dich auf ein besonderes Erlebnis mit dem Besuch zentraler Hotspots im Fahrerlager (z.B. Reifenservice, Technische Abnahme, Parc Fermé, uvm.). Lass dich überraschen und tauche in eine neue Perspektive der DTM ein. DTM Kart-Grand-PrixAm Freitagabend ab 18:30 Uhr wird es auf der Ring Kartbahn richtig spannend: Die DTM-Stars Tom Kalender, Ben Dörr und David Schumacher treten gegen Fans, Medienvertreter und Fahrer anderer Rennserien an. Zuschauer sind herzlich willkommen. DTM Truck Go & Stop-WettbewerbAm Samstag, 15. August, geht der DTM Truck Go & Stop-Wettbewerb in seine dritte Runde. Ab 18:45 Uhr messen sich Zugmaschinen von Teams aus der DTM und den Rahmenserien in einem besonderen Wettbewerb auf der Start- und Zielgeraden vor Tribüne 3. Gefahren wird im K.O.-Modus über eine Strecke von 400 Metern. Am Ende zählt nicht nur Tempo, sondern vor allem das präzise Bremsen: Wer punktgenau am Ziel stoppt, kommt eine Runde weiter. Nach seiner Premiere im letzten Jahr bietet das Format erneut eine ungewöhnliche, aber unterhaltsame Gelegenheit, die Teams hinter der DTM in Action zu sehen. eSports Area und Beat the ProDie Möglichkeit, ihr Fahrkönnen auszutesten haben Besucher an den Simulatoren von RaceRoom. Die Simulatoren stehen kostenfrei in der Fan Zone zur Verfügung. Highlight am Stand von RaceRoom ist „Beat the Pro“ am Samstagabend um 17:30. Hier treten Fans gegen echte DTM Fahrer an. Diesmal am Start: DTM Rookie Finn Wiebelhaus! Fan ZoneDer Treffpunkt für die Fans: Die DTM Fan Zone. Chillen und die DTM auf einem Big Screen genießen, Spaß auf der Hüpfburg, Kinderschminken und Tattoos für Kids, die BWT Water Station, die DTM Reaction Wall, das neuste DTM Merch oder Meet the Drivers: der Besuch in der Fan Zone lohnt sich immer. Kinofilm: Need for Speed presented by CineStarSamstagabend ab 20 Uhr wartet auf alle Filmfans ein Highlight in der DTM Fanzone: „Need for Speed“ im Freiluftkino präsentiert von CineStar. LageplanMit dem Lageplan verschafft man sich den besten Überblick und findet auf Anhieb die wichtigsten Anlaufpunkte. Den Lageplan findest du hier. Meet The DriversAm Samstag und Sonntag haben Besucher die Möglichkeit, die schnellsten Fahrer der Serien bei einer „Meet the Drivers“-Autogrammstunde in der Fan Zone zu treffen. Samstag 12..45 bis 13.05 Uhr: BMW M2 Cup 14.55 bis 15.15 Uhr: Porsche Carrera Cup Deutschland (PSCCD Paddock) 16.15 bis 16.45 Uhr: DTM Sonntag 12.45 bis 13.05 Uhr: ADAC GT4 Germany Pit Stop Challenge by Driver Für alle, die selbst testen wollen, wie sie sich in der Box schlagen würden: Die neue Pit Stop Challenge by Driver in der DTM Fan Zone. Hier kann sich jeder im Räderwechsel auf Zeit beweisen. Außerdem kann man tolle Preise gewinnen. Vorbeikommen, abliefern und abstauben. PitwalkAm Samstag sowie am Sonntag ist die Boxengasse für Zuschauer für einen Pitwalk geöffnet. Fans können dann die Boxengasse betreten und die Rennteams aus nächster Nähe beobachten. Der Pitwalk ist für alle Besucher kostenlos. Samstag: 17.45 Uhr bis 18.30 Uhr Sonntag: 11.50 Uhr bis 12.35 Uhr RahmenprogrammVolles Programm: Neben der DTM startet auf dem Nürburgring auch die ADAC GT4 Germany, der BMW M2 Cup und der Porsche Carrera Cup Deutschland.

DTM-Titeljagd am Nürburgring: Engel unter Druck der Verfolger

10.08.2026

Die DTM steuert auf die Zielgerade zu: Beim sechsten von acht Tourstopps geht der Meisterschaftskampf auf dem Nürburgring (14. bis 16. August) in die heiße Phase. Spitzenreiter Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) reist mit einem Vorsprung von 21 Punkten in die Eifel. Ein beruhigendes Polster ist das allerdings nicht, denn die Tabellenführung wechselte in der laufenden Saison bereits achtmal. Mit Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing), Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf) und dem wiedererstarkten Thomas Preining (A/Manthey) lauern drei weitere Titelkandidaten in Schlagdistanz. Wie ausgeglichen der Kampf um die Krone ist, zeigt ein Blick auf die Tabelle: Unter den ersten acht sind sieben verschiedene Hersteller vertreten – beste Voraussetzungen für ein spannendes Wochenende am Nürburgring. Tickets gibt es ab 49 Euro auf dtm.com. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. ProSieben zeigt die Rennen live im Free-TV. Sendebeginn ist am Samstag und Sonntag jeweils um 13 Uhr. Im kostenlosen Livestream sind die beiden Meisterschaftsläufe bei Joyn, ran.de, ServusTV On und auf dem YouTube-Kanal der DTM zu sehen. Am Sonntag wird zudem erstmals ein DTM-Rennen mit einer Live-Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Fans angeboten. Die Übertragung ist über tohr-blindenreportage.de abrufbar. Keyfacts, Nürburgring, Nürburg, Saisonrennen 11 und 12 von 16•    Streckenlänge: 3.629 Meter•    Layout: Elf Kurven (sieben Rechts-, vier Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren•    Sieger 2025, Rennen 1: Jack Aitken (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3)•    Sieger 2025, Rennen 2: René Rast (Schubert Motorsport, BMW M4 GT3 Evo) Engel im Höhenflug – Verfolger unter ZugzwangEngel fährt in diesem Jahr auf der Überholspur und gehört in der DTM seit dem ersten Lauf zur Spitzengruppe. Der Routinier überzeugt mit beeindruckender Konstanz: Im Schnitt sammelte der Mercedes-AMG-Pilot bisher 29 Punkte pro Rennwochenende. In der Eifel jubelte Engel dieses Jahr zudem über den Sieg beim ADAC Ravenol 24h Nürburgring und geht mit guten Erinnerungen in den sechsten DTM-Stopp. „Es ist kein Geheimnis, dass der Nürburgring eine meiner Lieblingsstrecken ist. Ich habe dort tolle Erfolge gefeiert. Die vielen Fans machen jedes Rennen zu einem Spektakel. Die Tabellenführung ist eine Momentaufnahme. Wir denken von Rennen zu Rennen und wollen uns stetig verbessern. Denn die Konkurrenz schläft nicht“, sagt Engel.  Für den Gesamtzweiten Thiim lief es am Rennwochenende in Oschersleben nicht nach Wunsch. Der Däne verlor die Tabellenführung, will am „Ring“ mit seinem Aston Martin Vantage GT3 aber wieder um den Sieg kämpfen. Thiim: „Dass wir als Tabellenzweiter zum Nürburgring reisen und überhaupt über den Titel sprechen können, ist etwas, wovon wir vor der Saison geträumt haben. Für uns Fahrer ist die Sprintstrecke eine gute Mischung aus engen Kurven und schnellen Passagen. Genau das liebe ich an der DTM: Wir fahren häufig Streckenvarianten, die man aus anderen Rennserien so nicht kennt.“ Auer wartet nach einem starken Start mit drei Podestplätzen aus den ersten drei Läufen auf ein weiteres Erfolgserlebnis. Der Österreicher braucht in der Eifel wieder ein Top-Ergebnis, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Mit Rückenwind reist dagegen Mirko Bortolotti an den Nürburgring (TGI Team by GRT). Der Italiener schrieb in der DTM Geschichte, als er in Oschersleben den weltweit ersten Rennsieg des Lamborghini Temerario GT3 feierte. „Wenn wir eine Siegchance bekommen, nutzen wir sie“, kündigt Bortolotti an. „Auf dem Nürburgring habe ich 2023 mein erstes DTM-Rennen gewonnen. Mit dem Temerario stecken wir noch voll in der Entwicklung. Für uns wird es darum gehen, in den Trainings die richtige Abstimmung fürs Fahrzeug zu finden. Wichtig ist für mich, in eine Position zu kommen, in der ich um ein gutes Ergebnis kämpfen kann.“ Das TGI Team by GRT geht am Nürburgring mit einem neuen Fahrer ins Rennen: DTM-Rennsieger Christian Engelhart (Starnberg) feiert sein Comeback und ersetzt im Lamborghini-Team den verletzten Maximilian Paul.  Heimspiel für zwei Eifel-TeamsManthey und HRT Ford Performance sind am Nürburgring zu Hause. Von den Firmensitzen beider Rennställe bis zur Traditionsstrecke sind es nur wenige Minuten. Auch für Ford-Fahrer Arjun Maini (IND) ist das Eifelrennen ein Heimspiel. Der Inder lebt im nur eine gute Autostunde entfernten Troisdorf. Porsche-Pilot Preining will im „Grello“ von Manthey nach der Galavorstellung in Oschersleben den nächsten starken Auftritt folgen lassen. Noch wartet der 28-Jährige allerdings auf seinen ersten DTM-Sieg auf dem Nürburgring. „Wir gehen hochmotiviert in unser Heimspiel und wollen vor unseren Fans an die Leistung des letzten Rennwochenendes anknüpfen. Mercedes ist diese Saison stark unterwegs. Aber das sind wir auch und es wird langsam Zeit, den ersten DTM-Sieg für Porsche am Nürburgring zu holen“, erklärt Preining. Rennaction und Nostalgie am NürburgringZusätzliche Rennaction versprechen auf dem Eifelkurs drei weitere Rennserien: Die ADAC GT4 Germany, der BMW M2 Cup und der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland sorgen für packenden Motorsport. Wer es nostalgisch mag, kommt bei den Showfahrten mit legendären Fahrzeugen aus vier DTM-Jahrzehnten auf seine Kosten. Auch abseits der Rennen wartet am Nürburgring ein volles Programm. Am Freitag ab 18.30 Uhr findet auf der Ring-Kartbahn der DTM Kart Grand Prix statt, unter anderem mit Ben Dörr, Tom Kalender und David Schumacher. Am Samstag ab 15 Uhr wird im RaceRoom SimRaceCafé im Ring-Boulevard das Finale der DTM eSports Championship ausgetragen, am Abend wartet dann der Wettbewerb „DTM-Trucks Go and Stop“ auf der Start-Ziel-Geraden.

BELMOT Oldtimer-Grand-Prix mit positiver Bilanz: Starke Premieren und große Klassiker

09.08.2026

Der BELMOT Oldtimer-Grand-Prix zieht eine rundum positive Bilanz seiner 53. Auflage: Bei bestem Sommerwetter kamen von Freitag bis Sonntag 43.0000 Zuschauer an den Nürburgring – deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Starke Starterfelder voller legendärer Rennwagen, neue Programmbausteine und zahlreiche prominente Piloten sorgten für ein ebenso emotionsreiches wie abwechslungsreiches Wochenende. Auch Partner und Veranstalter zeigten sich hochzufrieden.  Von Vorkriegsrennwagen und Formel-1-Fahrzeugen über Sportwagen, GT und Tourenwagen bis zu jüngeren Prototypen spannte der BELMOT Oldtimer-Grand-Prix drei Tage lang einen weiten Bogen. Gut gefüllte Tribünen, reger Betrieb in den Fahrerlagern und viel Zuspruch für das Rahmenprogramm prägten das Wochenende. Bewährte Höhepunkte mit starken StarterfeldernZu den Höhepunkten zählte erneut das Abendrennen der zweisitzigen Rennwagen und GT bis 1965, das in der Dämmerung Langstreckenflair bot. Beleuchtete Heißluftballons und das Feuerwerk schlossen den Rennsamstag stimmungsvoll ab. Hubertus Graf Dönhoff, auf dessen Initiative in den siebziger Jahren der spätere Oldtimer-Grand-Prix entstand, organisierte erneut diesen Höhepunkt des Rennprogramms. Die Zukunft des historischen Motorsports sieht er optimistisch: „Besonders freut mich, dass der Generationenwechsel zunehmend gelingt und die Eigentümer ihre wertvollen Fahrzeuge jüngeren Fahrern immer mehr anvertrauen. Genau so bleibt historischer Motorsport lebendig.“ Nicht minder legendär: Viele Fahrzeuge im Feld der Tourenwagen Goldene Ära. Hier kamen zahlreiche Stars und Fahrzeuge unterschiedlicher Epochen zusammen. Das Super Touring Revival präsentierte sich nach seinem Debüt im Vorjahr erneut hervorragend besetzt. Zu den prominenten Piloten gehörte Uwe Alzen, der den OGP für sein Comeback nach fast vierjähriger Rennpause gewählt hatte und im Opel Vectra STW von 1998 gleich den ersten Lauf gewann. „Das ist eine Mega-Veranstaltung“, freute sich Alzen. „Ich habe Freunden in den USA per Livestream das Fahrerlager und die vielen tollen Autos gezeigt und ihnen gesagt: Jungs, ihr müsst unbedingt hierherkommen. Ich habe das Wochenende wirklich genossen.“ Der Porsche Classic Cup begeisterte mit Cup-Fahrzeugen verschiedener Generationen. Die Vintage Sports Car Trophy brachte zahlreiche Vorkriegsrennwagen ins historische Fahrerlager und auf die Strecke. Zu sehen war auch der Mercedes-Benz 680 S, mit dem Rudolf Caracciola 1927 das Eröffnungsrennen des Nürburgrings gewann. Eine Bugatti-Ausstellung ergänzte am Sonntag das Bild. Motorradgeschichte präsentierte „GrabTheFlag!“ mit Motorradlegende Helmut Dähne als Ehrengast und zwei Maschinen aus seiner außergewöhnlichen Karriere. Neue Formate überzeugen auf AnhiebAuch die neuen Punkte im Rennstreckenprogramm fanden großen Zuspruch. Die Formula Heritage präsentierte Formelgeschichte als Time-on-Track-Format, unter anderem mit dem Embassy Hill GH1/3, den Alan Jones 1975 beim Großen Preis von Deutschland fuhr. Das Trophy Race for Ferrari Cars schlug die Brücke in den neueren GT- und Supersportwagen-Rennsport. Beim von BMW Classic präsentierten Class One Revival zählte der Sieger-BMW M3 GT2 der 24h Nürburgring 2010 zu den Blickfängen. Die erstmals vertretene Interwetten Sports Cars Challenge begeisterte mit leistungsstarken Sportwagen, eindrucksvoller Performance und gewaltigem Sound. Der frühere Formel-1-Pilot Christian Klien gewann beide Rennen im PRC WPR66. Er schwärmte zugleich von der gesamten Veranstaltung: „Wenn ich die alten DTM-Autos sehe und vor allem höre, kommen sofort Kindheitserinnerungen hoch. Das Schöne am Oldtimer-Grand-Prix ist, dass hier alles zum Anfassen nah ist. Jeder verbindet mit bestimmten Autos eigene Erinnerungen, und alle sind aus demselben Grund hier: aus Leidenschaft für den Motorsport.“ Großen Zuspruch bei Besuchern und Beteiligten fanden auch die Talkrunden von Schnitzer Classic. Im Gedenken an den in diesem Jahr verstorbenen Herbert Schnitzer sprach Podcaster Karsten Arndt mit Fahrern und Weggefährten über Fahrzeuge und Erlebnisse aus vielen Jahrzehnten Schnitzer-Motorsport. BELMOT bleibt bis 2029 an BordEin wichtiges Signal für die weitere Entwicklung setzte die Verlängerung der Partnerschaft mit BELMOT bis einschließlich 2029. Die Klassik-Versicherung ist seit 2024 Namenspartner des OGP und bringt sich traditionell mit spannenden Talks, Services für Teilnehmer und vielen weiteren Details ein. Roland Koch, Leiter Marketing BELMOT und Mannheimer Versicherung: „Der OGP hat sich für BELMOT als hervorragendes Treffen der Community erwiesen. Wir haben unser Konzept in jedem Jahr weiterentwickelt – Hand in Hand mit den Veranstaltern und so, dass der gesamte OGP und vor allem die Besucher und Aktiven profitieren. Am wichtigsten sind für uns die persönlichen Gespräche.“ Wolfgang Schulz freute sich für die OGP-Veranstaltergemeinschaft: „Mit BELMOT haben wir einen Partner an unserer Seite, der die Wünsche und Bedürfnisse der Oldtimer-Gemeinschaft nicht nur kennt, sondern auch lebt. BELMOT bereichert die gesamte Veranstaltung mit spannenden Programmpunkten, hochwertigen Serviceleistungen und großer Leidenschaft.“ Auch die weiteren Partner trugen zum Gelingen bei: Junghans war erneut Official Timing Partner, im Zelt von Motor Klassik trafen Fans zahlreiche Allstars bei Autogrammstunden und Classicbid veranstaltete am Samstag eine Automobilauktion im ring°boulevard. Sehr positives Fazit und Vorfreude auf 2027Philip Bruns, Organisationsleiter des BELMOT Oldtimer-Grand-Prix, zog für die Veranstaltergemeinschaft aus CHRSN – Sport GmbH, Histomobil GmbH und HMSC – Wirtschafts GmbH ein sehr zufriedenes Fazit: „Unser Dank gilt unseren Partnern und den Verantwortlichen des Nürburgrings. Mit ihrer Unterstützung haben wir ein Rennwochenende geboten, das bei den Besuchern sehr gut ankam. Das zeigen uns die vielen positiven Rückmeldungen, die uns bereits während der Veranstaltung erreicht haben.“ Im kommenden Jahr wird der BELMOT Oldtimer-Grand-Prix erneut Anfang August ausgetragen. Der genaue Termin steht angesichts der Planungen zum 100. Geburtstag des Nürburgrings noch nicht endgültig fest. Bruns: „Als größtes und traditionsreichstes Klassikevent am Nürburgring werden wir den 100. Geburtstag dieser einzigartigen Rennstrecke ganz sicher gebührend mitfeiern.“

16 junge Talente beginnen ihre Ausbildung am Nürburgring

06.08.2026

Für 16 junge Menschen beginnt am 01. August ein neuer Lebensabschnitt: Sie starten ihre Ausbildung am Nürburgring und legen damit an einer der außergewöhnlichsten Arbeitsstätten Europas den Grundstein für ihre berufliche Zukunft. Ob bei der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG oder den Nürburgring Hotels & Ferienpark – die Bandbreite der Ausbildungsberufe ist ebenso vielfältig wie die Einsatzbereiche innerhalb der bekannten Event- und Freizeitdestination. Für ihr erstes Gruppenfoto versammelten sich die Berufseinsteiger vor dem info°center des Nürburgrings. Für Besucher aus aller Welt ist es häufig der erste Anlaufpunkt an der legendären Rennstrecke. Für die neuen Auszubildenden beginnt hier hingegen die berufliche Laufbahn und der Blick hinter die Kulissen einer Destination, die weit mehr ist als eine Rennstrecke. In den kommenden Jahren lernen sie die unterschiedlichsten Abteilungen und Aufgabenbereiche kennen – und erleben den Nürburgring aus einer völlig neuen Perspektive. Ein Arbeitsplatz mit außergewöhnlicher VielfaltWer seine Ausbildung am Nürburgring beginnt, entscheidet sich bewusst für Vielfalt und für weit mehr als einen klassischen Ausbildungsbetrieb. Motorsportveranstaltungen, Konzerte, Messen, Firmenevents, Tourismus, Hotellerie und Gastronomie sorgen das gesamte Jahr über für abwechslungsreiche Aufgaben und ein internationales Arbeitsumfeld. Kaum ein anderer Ausbildungsstandort vereint so viele unterschiedliche Berufsfelder an einem Ort. „Während meiner Zeit als Aushilfe im info°center habe ich schnell gemerkt, wie vielfältig und abwechslungsreich die Arbeit am Nürburgring ist. Deshalb freue ich mich sehr, nun meine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau zu starten und aktiv dazu beizutragen, Gästen und Besuchern besondere Erlebnisse zu ermöglichen.", sagt die 17-jährige Sophie Löhr, die ihre Ausbildung bei der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG begonnen hat und zuvor als Aushilfe im info°center des Nürburgrings tätig war. Die 19-jährige Lilli Sophia Schmidt, die ihre Ausbildung bei den Nürburgring Hotels & Ferienpark startet fügt aus ihrer Sicht hinzu: „Der Nürburgring vereint für mich spannende Events, Menschen aus aller Welt und ein einzigartiges Arbeitsumfeld. Dass ich meine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau bei den Nürburgring Hotels und Ferienpark an einem Ort beginnen kann, der so viele Menschen begeistert, macht mich stolz und motiviert mich sehr. Besonders freue ich mich darauf, Veranstaltungen mitzugestalten und dabei zu lernen, wie unvergessliche Erlebnisse für die Gäste entstehen.“ Zwei Wochen voller Einblicke hinter die KulissenDamit alle Berufseinsteiger die gesamte Vielfalt der Destination kennenlernen, starten die Auszubildenden zunächst mit einer zweiwöchigen Einführungs- und Schulungsphase. Neben der Vorstellung der verschiedenen Nürburgring-Unternehmen und Vorträgen aus den einzelnen Fachbereichen stehen unter anderem Besuche der ring°kartbahn, Einblicke in das Nürburgring Formel-Training sowie ein Praxistag beim Streckenmanagement auf dem Programm. So erhalten die Nachwuchskräfte bereits zu Beginn ihrer Ausbildung einen umfassenden Überblick über die zahlreichen Aufgabenbereiche und Unternehmen am Nürburgring. Ausbildung am Nürburgring – vielfältige Berufe, vielfältige PerspektivenSeit dem 01. August absolvieren insgesamt 44 Auszubildende ihre Ausbildung innerhalb der Destination Nürburgring. Sie erlernen ihre Berufe in unterschiedlichen Fachrichtungen. Bei der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG werden Veranstaltungskaufleute, Kaufleute für Büromanagement und für den Einzelhandel, KFZ-Mechatroniker, Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration, Fachkräfte für Veranstaltungstechnik sowie Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ausgebildet. Darüber hinaus bietet das Unternehmen das duale Studium BWL – Messe-, Congress- & Eventmanagement an. In den Nürburgring Hotels & Ferienpark werden Fachkräfte im Gastgewerbe, Hotelfachleute, Köchinnen und Köche, Fachleute für Restaurant- und Veranstaltungsgastronomie sowie Veranstaltungskaufleute ausgebildet. Die Destination Nürburgring bietet darüber hinaus vielfältige berufliche Perspektiven in weiteren Unternehmen. Hierzu zählen neben der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG als Betreibergesellschaft und den Nürburgring Hotels & Ferienpark auch die nürburgring.tv GmbH & Co. KG sowie die Nürburgring eSports GmbH & Co. KG, die das breite Spektrum der Destination mit den Bereichen Medienproduktion und digitalem Motorsport ergänzen. Mit rund 350 Festangestellten und mehr als 1.000 Aushilfen gehört die Destination Nürburgring zu den größten Arbeitgebern der Region. ℹ️ Alle Informationen zu Stellen- und Ausbildungsangeboten gibt es hier.

Ikonen auf der Strecke, Legende am Steuer: Mustang und Kurt Thiim bei der DTM Classic am Nürburgring

06.08.2026

Kaum eine Strecke ist so eng mit der Geschichte der DTM verbunden wie der Nürburgring, seit 1984 war die Serie in ausnahmslos jeder Saison zu Gast. Passend also, dass am DTM-Rennwochenende vom 13. bis 15. August auch eine Auswahl legendärer DTM-Klassiker, wie Audi V8, Mercedes 190E Evo II und BMW M3 E30 auf der Grand-Prix-Strecke ihre Runden drehen und die Anfänge der Serie erlebbar machen. Insgesamt fünf Mal lassen die Boliden der 80er und 90er Jahre die Eifel beben. Auch am Steuer erwartet die Besucher eine Legende: DTM-Champion Kurt Thiim pilotiert einen Mercedes 190E EVO II. Zwei Mal konnte der Däne während seiner aktiven Zeit am Ring einen Sieg nach Hause fahren. 1986 krönte er seine Saison zusätzlich mit dem Gesamtsieg, damals auf einem Rover Vitesse. Vom Titel träumt auch Sohn Nicki, der in diesem Jahr im Aston Martin in der DTM mehrfach überzeugen konnte, bereits an der Tabellenspitze stand und mit Sicherheit auf die Unterstützung seines Vaters vor Ort zählt. Schon seit letztem Jahr hat die DTM einen neuen Publikumsliebling: den Ford Mustang GT3. Mit Arjun Maini und Finn Wiebelhaus im Cockpit stand das Muscle Car in dieser Saison bereits mehrfach auf dem Podium. Der neue GT3-Renner von Ford ist jedoch nicht das erste Pony, das die DTM aufmischt. Bereits Ende der 80er und Anfang der 90er Jahren ging der Berliner Einzelkämpfer Gerd Ruch mit einem Mustang der dritten Generation, auch Foxbody genannt, an den Start und eroberte die Herzen der Zuschauer. Nach über 30 Jahren kehrt das Rennpferd aus Michigan an den Nürburgring zurück und liefert den Fans ein einmaliges V8-Sounderlebnis. Für Ford-Fans nicht genug: Drei Ford Sierra Cosworth RS500, Meisterauto im Jahr 1988, lassen sich live und in Action bestaunen. Darüber hinaus ergänzt eine Rarität aus Japan die Auswahl an DTM-Klassikern: eine echte Toyota Supra Mk3 DTM von 1987. Schon 1989 war der Wagen, damals mit Philipp Müller als Fahrer, auf dem Nürburgring im Einsatz. Bis heute ist er im originalen Look und mit historischer Startnummer unterwegs. Wer sich den von den DTM-Klassikern gebotenen Hochgenuss für die Augen und Ohren nicht entgehen lassen möchte, der sollte am Freitag von 13:20 bis 13:40 und 18:05 bis 18:25, am Samstag von 12:05 bis 12:25 und 17:20 bis 17:35 und am Sonntag von 09:40 bis 09:55 an die Strecke kommen. Für alle die es nicht in die Eifel schaffen: Auch im Fan TV bei Joyn werden die Motorsport-Ikonen zu sehen sein.